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Inner Lakes

 Drei Seen bilden die Inner Lakes. Der größte von ihnen ist der Killinure Lough. Von ihm aus gelangt man über sehr schmale Einfahrten, die sehr versteckt im Schilf liegen und manchmal nicht als solche zu erkennen sind, erst in den Coosan Lough und weiter östlich in den Ballykeeran Lake, in dem sich auch ein privater Anleger befindet.

Im Killinure Lough selbst befinden sich ebenfalls sechs Anleger. Gleich hinter der schmalen Einfahrt, südöstlich von Hareisland im Lough Ree, liegt der erste der sechs Anleger, Coosan Point, der auch über einen kleinen Badestrand verfügt. Hier hat man auch die Möglichkeit in dem dortigen Pub ein Guinness zu trinken.

Gleich gegenüber von Coosan Point befindet sich die Quigley’s Marina, die auch der Heimathafen der Waveline Cruiser ist. Die Marina ist recht groß und bietet sowohl für Mietboote als auch für Privatboote einen Platz zum Übernachten. Die Marina ist mit der blauen Flagge ausgezeichnet worden, das heißt, dass sie eine sehr saubere und gepflegte Marina ist, die auch über gute sanitäre Einrichtungen an Land verfügt.

Auch das Wasser des Sees ist sehr sauber, ansonsten würde Coosan Point sicherlich keinen Badestrand haben. Von der Quigley’s Marina aus hat man die Möglichkeit, Essen zu gehen, denn keine zehn Minuten zu Fuß entfernt liegen die Killinure Chalets, in dem sich auch ein kleines aber nettes Restaurant befindet.

Guinness wird hier leider nicht ausgegeben, aber Murphys ist ein wirklich guter, vergleichbarer Ersatz, der einigen sogar besser schmeckt. Fährt man mit seinem Boot weiter östlich den See entlang, an den Einfahrten zu dem Coosan Lough und dem Ballykeeran Lake vorbei, dann erreicht man den größeren Teil des Killinure Lough. Hier befinden sich auch die restlichen vier Anleger. Im Norden liegt der Glassan Anleger, ein privater Anleger des Glassan Hotels. Hier kommt man als Golfer auf seine Kosten, denn das Hotel verfügt über einen schönen Golfplatz mit Blick auf den See.

Am östlichen Ende des Sees befindet sich der Anleger für die Gäste des Wineport Restaurant. Hier kann man ein vornehmes Ambiente, einen vorzüglichen Service und eine gute Küche genießen. Und man bekommt einen schönen Blick auf den See während des Essens geboten. Das Wineport Restaurant wurde 2005 vom Food & Wine Magazine als bestes Restaurant in Leinster ausgezeichnet. Unterhalb des Anlegers des Wineport Restaurant befinden sich ebenfalls am östlichen Ufer des Sees die letzten beiden Anleger, der private Anleger von Portaneena und der privaten Anleger vom Lakeside Hotel, an dem man auch nach der Zahlung einer Gebühr übernachten kann.


Hier, in dem größten Teil des Killinure Lough, findet sich in seiner Mitte Temple Island. Die Insel hat ihren Namen jedoch nicht aufgrund eines religiösen Bauwerks erhalten, sondern wurde nach Robert H. Temple Esq. benannt, der 1831 der Kommodore des dortigen Killinure Yacht Clubs war. Der kurzzlebige Killinure Yacht Club entstand, als sich an einem Punkt der Geschichte des Lough Ree Yacht Clubs, sich dieser in zwei politische Gruppen spaltete und eine dieser Gruppe bildete dann den Killinure Yacht Club, dessen Clubhaus sich auf Temple Island befand.

 Die Vorschriften des Killinure Yacht Clubs wurden von John Hodson Jun, dem Schriftführer des Clubs, festgelegt und besagen, dass sich die Mitglieder jeden ersten und dritten Montags jedes Monats von Mai bis September trafen. Während sich die Mitglieder entweder an Bord ihrer Yacht befanden oder ein Clubtreffen besuchten, sollten sie immer ihre blauen Uniformen tragen, die aus einer blauen Jacke mit passenden Taschen, einer Weste aus weißem Kaschmir mit dem Clubabzeichen und einer blauen, weißen oder einer karierten Hose bestand. Da die Sicherheit ein Hauptanliegen war, verbaten die Vorschriften auch das servieren von Wein in dem Messezelt. Eine Ausnahme von dieser Vorschrift bestand nur, wenn die Rückkehr der Flotte nach dem Essen fällig war, durfte ein Glas Grog getrunken werden. Jedes Mitglied, das diese Regelung missachtete, musste 5 Schillinge zahlen, die von dem Schriftführer der Flotte eingefordert wurde, wenn dieser zu den Übernachtungsplätzen kam.

1836 löste sich der Killinure Yacht Club wieder auf und er wurde in den Athlone Yacht Club eingegliedert. Während der Killinure Yacht Club sein Vereinsheim auf Temple Island in den 1830ern hatte, hatte der Athlone Yacht Club seines auf Carberry Island.

Zitat von Temple Island: http://www.askaboutireland.ie/show_narrative_page.do?page_id=3899; frei aus dem Englischen übersetzt von Inga