Shannon - Erne - Info

Lanesborough

Die Geschichte von Lanesborough/Ballyleague

Der Name Lanesborough leitet sich von der Familie Lane ab, genau genommen erhielt die Stadt ihren Namen von Sir George Lane, dessen Land von Ballyleague und andere Ländereien in der Grafschaft Longford durch eine Urkunde von Charles II. zu dem neuen Rittergut Lanesborough zusammengefasst wurden. Bisher führte Sir George Lane den Titel eines Vicomtes. Dieser Titel erlosch jedoch im Jahre 1727. Athleague beziehungsweise Baile-Atha-League waren die alten Namen von Lanesborough. Auf der anderen Seite des Flusses Shannon, auf der Seite der Grafschaft Roscommon liegt Ballyleague. Die Furt, die Longford mit Roscommon verbindet, gab dem Platz seinen Namen. Dieser Platz war während der vielen Kriege zwischen den Iren und den Engländern von großer strategischer Bedeutung.  An der Nordspitze der ausgedehnten Flächen des Lough Ree befindet sich Lanesborough, benannt nach der Familie eines englischen Helden vom „Battle of Kinsale“ (der Schlacht von Kinsale), der in der Grafschaft Cork im Jahre 1601 gekämpft hatte und der hier Ländereien als Honorierung für seine loyalen Dienste erhalten hatte. Hier hat die Provinz von Leinster ihre westliche Grenze, durch den Shannon von der Provinz Connaught abgegrenzt. Die Stadt klafft tatsächlich durch den Fluss die Provinzen auseinander, auf der Roscommon Seite des Shannon tritt sie heraus. Die strategische Position von Lanesborough war schon lange bekannt. Im Jahre 1140 ließ Turlough O’Connor, der König von Connaught, seine Armee über die hier befindlichen Furten marschieren. Weniger als ein Jahrhundert später verstärkte der normannische Lord, Walter deLacy, die Flussüberquerung. Die Reste seines Castles kann man heute noch sehen. Der hoch aufragende, mit Efeu verkleidete Hauptteil des Castles verspottet immer noch die an im vorbeigegangenen Jahre. Hier befindet sich eine strategische Position des Shannon, welche immer noch die Basis für viele Aktivitäten ist. Eine gut bestückte Bibliothek in der Stadt versorgt einen mit Material, das man für die Navigation auf den Shannon benötigt. Hier kann man auch die Fülle der Geschichte und das stolze Erbe dieser Region erforschen.

Nördlich des Ortes, gleich neben der L121 befindet sich die „Cloontuskert Abbey“ (Cloontuskert Abtei), die 520 nach Christus von den Heiligen Brendan und Faithleach gegründet worden war. In der Stadt Lanesborough befindet sich eines der ältesten Zentren des Christentums in der Grafschaft Longford. Es ist der Ort der St. John’s Church (die Kirche des Heiligen John), die sich auf dem gleichen Platz befindet, wo vorher eine Kirche gestanden hatte, die im 5. Jahrhundert gegründet worden war. Diese frühchristliche Kirche war ein Teil einer klösterlichen Siedlung, deren Hauptzentrum sich auf „Saints Island“ (Insel der Heiligen) im Lough Ree befand. Wikinger plünderten und beraubten sie häufig. Während des Mittelalters verfiel die Kirche größtenteils zu einer Ruine. Es war im 17. Jahrhundert, als George Lane der Erste Vicomte von Lanesborough wurde und eine fast vollständig neue Kirche erbauen ließ. Es folgten weitere Reparaturarbeiten im Jahre 1740 und 1861 erhielt die Kirche die Form, die sie heute noch hat.

Zitat aus: http://www.longford.ie/community/townsection.asp?action=2&town=17&contenttype=2; frei aus dem Englischen übersetzt von Inga

Lanesborough – Sachen zum Besichtigen

„The Commons“ (die Allmende)

„The Commons“ ist ein ergiebiges, ökologisches Gebiet im Süden von Lanesborough. Es besteht aus Mischwäldern, einem Kalksteinbruch, einem System von Schilfflächen, das in einen Süßwassersumpf und der schweren Art eines ergiebigen Graslandes mit Rändern aus Unterholz eingeordnet ist. Ein Beispiel eines „Limestone Pavement“ (einer Kalksteinpflasterung - Kalksteinplasterung ist ein natürliche Karst Landschaft, die aus einer unbedeckten Kalksteinebene besteht, deren Oberfläche eingeschnitten ist und so einer künstlichen Pflasterung ähnelt), welches selten außerhalb der Grafschaft Clare gesehen wird, zeigt sich hier. Die Kalksteinpflasterung hat zahlreiche Moose und sich weiter in den Kalkstein fressende Spalten. Die überwiegenden Baumarten, die man in der Waldlandschaft findet, sind: Haselnussbäume, Eschen, Weiden, Erlen und einige Eichen. In dem Waldgebiet/Buschwerk und auf den grasbedeckten Rändern biegen sich Gras, Schwingelgras, Knaulgras, Brombeersträucher und einige Adlerfarne im Wind. Ordinäres Schilf, Rohrkolbenschilf, Wasserlilien und Froschlöffel sind in den Schilfflächen zu finden. Im Süßwassersumpf sind die Sumpf-Schwertlilie, das Echte Mädesüß, das Reedgras, die Flatter-Binse und die Schnabel-Segge einige der Arten, die man hier entdecken kann.



Zur Info: Allmende

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Allmende, auch Allmeind, Allmande, in der Schweiz Allmend, und im nordwestlichen niederdeutschen (niedersächsischen) Sprachraum Meent genannt, ist eine Rechtsform gemeinschaftlichen Eigentums. Der Begriff (von mhd. al(ge)meinde, almeine, almeide „Gemeindeflur“[1] [2]) bezeichnet auch das Allmendgut selbst, ein im Besitz einer Dorfgemeinschaft befindliches Grundeigentum (eine Sonderform von Gemeingut; vergleiche Gemeinheit, Mark). Die Allmende ist jener Teil des Gemeindevermögens, der nicht unmittelbar im Interesse der ganzen Gemeinde zur Bestreitung derer Ausgaben verwandt wird, sondern an dem alle Gemeindemitglieder das Recht zur Nutzung haben. Die Allmende besteht meist aus unbeweglichem Gut wie Wald, Gewässer zur Löschwasserversorgung oder einer Gemeindewiese, auf der alle Gemeindemitglieder ihre Nutztiere weiden lassen können (vgl. Alm).

Zitat aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Allmende



Lough Ree

Lanesborough befindet sich am Fluss Shannon am nördlichen Ende des Lough Ree. Die Stadt erhielt ihren Namen von der Familie Lane. George Lane nahm 1601 an dem „Battle of Kinsale“ (der Schlacht von Kinsale) teil und er wurde mit großen Landstrichen in diesem Bereich belohnt. Lanesborough ist mit einer Brücke mit ihrem Schwesterdorf Ballyleague in der Grafschaft Roscommon verbunden. Die erste Brücke aus Flechtwerk wurde 1706 durch eine Steinbrücke ersetzt. (Die Steine wurden von dem normannischen Castle von Geoffrey Meares entnommen, welches sich dort befand, wo sich heute der Parkplatz befindet). 1847 wurde eine neue Brücke gebaut, die 1970 erneuert wurde. Der Lough Ree bietet eine Vielzahl von Annehmlichkeiten, historischen und touristischen Reizen. Der See ist wegen seiner Inseln von besonderem Interesse. Auf der Insel Inchcleraun befinden sich die Ruinen von sieben Kirchen, welche ein Teil einer klösterlichen Siedlung waren, die von St. Diarmuid im 6. Jahrhundert gegründet worden ist.


Bootsfahrten und Wassersport

Die breite Wasserfläche des Lough Ree eignet sich ideal für Bootsfahrten. Ruderboote können im Ort gemietet werden. Wasserski-Läufer, Kanus, Ruderboote und Windsurfer sind ebenfalls auf dem See anzutreffen.


Fischen

 Lanesborough ist bekannt für seine exzellenten Angelplätze. Die „Hot Water Stretch“ (Heißwasserstrecke) ist berühmt für Brassen, Schleien, Rotaugen, Hechte, Barsche und Aale. Das Ufer zwischen dem Kraftwerk und der Brücke wurde erneuert, um es den Fischern zu erleichtern, hier angeln zu können. Man sollte auch die lokalen Angelgeschäfte besuchen, die das ganze Angelzubehör führen. Weitere Informationen über das lokale Fischen erhält man aus nützlichen Broschüren, die von dem „Lanesborough Angling Club“ herausgegeben werden. Diese Broschüren sind in den Geschäften von Lanesborough erhältlich. Lanesborough ist bekannt für seine ausgezeichneten Angelplätze. Die „Hot Water Stretch“ (Heißwasserstrecke) neben dem Torfheizkraftwerk zieht Angler aus ganz Europa an. Das Flussufer wurde gänzlich umgestaltet und verfügt jetzt über 60 Standplätze an der Brücke, darunter befinden sich sogar vier Standplätze für schwerbehinderte Angler.




St. John’s Church of Ireland (die Kirche von Irland des Heiligen John)

Seit dem 5. Jahrhundert befindet sich an diesem Ort eine Kirche. Das heutige Gebäude stammt aus dem Jahr 1861. Die Kirche ist für die Öffentlichkeit geöffnet. Eine Beschreibung ihrer Geschichte wird gezeigt.

Zitat aus: http://www.longford.ie/community/townsection.asp?action=3&town=17&contenttype=3; frei aus dem Englischen übersetzt von Inga


Lanesborough

Lanesborough ist eine Markt- und Post-Stadt. Früher war sie auch eine parlamentarische Stadtgemeinde. Sie befindet sich teils in der Gemeinde Cloontuskert, in der Baronie von Ballintobber, in der Grafschaft Roscommon, in der Provinz Connaught, aber hauptsächlich in der Gemeinde und Baronie von Rathcline, in der Grafschaft Longford, in der Provinz Leinster. Sie ist 8 Meilen von Longford an der Straße nach Roscommon und 66 ¾ Meilen von Dublin entfernt zu finden. Sie hat 390 Einwohner. Die Stadt ist nach Sir Lane benannt, dessen Ländereien um Ballyleague und in der Grafschaft Longford von Charles II zur Herrschaft ( Manor ) Lanesborough erhoben wurden. Dies geschah im 17ten Jahr seiner Regierungszeit. Dabei wurde ihm auch die kleine Gerichtsbarkeit (court baron) mit Streitwert bis zu 40 Schilling verliehen sowie die höhere Gerichtsbarkeit mit Streitwert bis zu £200. Durch selbigen Freibrief wurden dem Ort die Rechte einer freien Stadt zuerkannt. Deren Verwaltung oblag dem Stadtoberhaupt mit zwei alljährlich gewählten Magistraten, von denen ersterer zusammen mit seinem Stellvertreter Friedensrichter war. Dazu kamen 12 Vertreter des Bürgerstandes, die eine eintretende Vakanz selber durch Mehrheitsbeschluss zu besetzen hatten. Des Weiteren eine unbestimmte Anzahl von Freisassen, die von den Bürgervertretern zu bestimmen war. Letztere waren auch für die Ernennung eines Stadtschreibers, Stadtsekretärs, Gerichtsvollziehers sowie weiterer Beamter zuständig. Die Stadtgemeinde war bis zur Vereinigung ( Union ) mit zwei Abgeordneten im irischen Parlament vertreten und wurde daraufhin aufgelöst. Schon vor der Vereinigung übte die Stadtverwaltung kaum eine andere städtische Funktion mehr aus, als die der Entsendung der Abgeordneten in das Parlament. Seit dieser Zeit ist sie so gut wie untergegangen. Die Stadt besitzt eine vorteilhafte Lage für den Handel auf dem Shannon. Eine Brücke mit neun Bögen verbindet die Grafschaften Roscommon und Longford. Das Hauptgeschäft wird mit dem Export von Mais, Schweinen und Eiern gemacht, von denen beträchtliche Quantitäten über den Shannon gesendet wurden. Eier wurden auch nach Dublin durch den Royal Canal von Killashee, ein Ort nahe dieser Stadt gelegen, transportiert, zu deren Platz sie auf dem Landweg mittels Wagen gebracht wurden. Der Markt, der reichlich mit landwirtschaftlichem Erzeugnis beliefert wird, findet am Mittwoch statt und eine Messe wird jährlich am 12. Februar veranstaltet. Der Ort hat ein Nebenpostamt von Longford und hier gibt es eine Polizeistation der Gendarmerie. Ungefähr eine Meile südlich befindet sich Rathcline, der Sitz von Luke White, Esq. (Esq.- Esquire - der Wohlgeborene), Gesellschafter der Stadt. Es liegt gefällig am Fuß von Rathcline Hill und am Ufer des Lough Ree und an den Ufern des Shannons, ungefähr in der gleichen Entfernung zur Stadt, befindet sich Clonbony, der Sitz von Capt. Davys, welcher sich nun im Besitz von G. Davys, Esq.. Clonbony liegt imposant über der Stadt und dem Fluss. Die Gemeindekirche von Rathcline, von der die Kapelle in Ruinen liegt, befindet sich hier. Außerdem gibt es hier eine Römisch-Katholische Kapelle und eine Arzneiausgabe. Benachbart zur Kirche befinden sich die zerschmetterten Überreste eines großen Turmes. Es wird gesagt, dass er von der gegenüberliegenden Seite des Flusses durch die Armee von James II. zerstört worden war. Lanesborough gibt den Titel eines Earls an einen Zweig der Familie Butler von Newtown weiter, in welcher der Titel neu belebt wurde, nachdem er bei der Familie Lane erloschen war.

Zitat aus: http://www.libraryireland.com/topog/l.php; frei aus dem Englischen übersetzt von Inga, wobei Rudi, vom Odge Englisch-Deutsch Forum, mir dabei geholfen hat


Die Stadtgemeinde von Lanesborough

Im Jahre 1667 erhielt Lanesborough, welches sich auf der östlichen Seite der Furt von Ballyleague befindet, das erste Mal den Namen Lanesborough, da in diesem Jahr ein Freibrief von König Charles II. (1660 – 1685) die Ländereien im Townland von Ballyleague (auf der Cloontuskert Seite des Shannon) und verschiedene andere Stückelungen von Rathcline auf der östlichen Seite des Shannon zum „Manor of Lanesborough“ (Rittergut von Lanesborough) zusammenfügte. Dieses ging zugunsten von Sir George Lane, von dem sich der Name Lanesborough ableitete.

Sir George Lane stammte aus Tulsk in der Grafschaft Roscommon. Sein Sohn, Vicomte George Lane wurde Außenminister und Geheimrat von König Charles II., „Member of Star Chamber“ (königlicher Rat am englischen Gerichtshof), Hüter der Unterlagen des Birmingham Tower und „Secretary of War“ (Kriegsminister).

Im Jahre 1664 heiratete er Dorcas, die zweite Tochter von Sir Anthony Brabazon aus der Grafschaft Louth und Dritter Earl of Meath. Vicomte Lane starb am 11. Dezember 1683. Er wurde in der St. Jahns Church von Lanesborough bestattet. Sein Körper wurde später exhumiert und in England erneut bestattet.

(Ref.: Lodge’s Peerage, von Archdall überarbeitet, 1789).

Der Freibrief von König Charles II. wies die Stadt und die Länder von Ballyleague als eine freie Stadtgemeinde durch nachfolgenden Namen aus:

„The Borough und Towne of Lanesborough“

(die Stadtgemeinde und Stadt von Lanesborough)

Zusätzlich wurde die Begrenzung der Stadtgemeinde wie folgt festgelegt. Es sind 100 Acres (1 Acre = 4048 qm) von der Mitte der Stadt aus im Kreis verlaufend. Die Gemeinde und die freien Männer hatten das Recht, zwei Mitglieder in das Parlament zu senden.

Bis zum 1. Januar 1801, als das Irische Parlament durch den „Act of Union“ (Act of Union ist die Bezeichnung für die gesetzlichen Grundlagen der Vereinigung des Königreichs Großbritannien mit Irland im Act of Union 1800) abgeschafft wurde, behielt Lanesborough den Status „Free Borough“ (freie Stadtgemeinde).

Ulick, Lord Clonbrock, war zu dieser Zeit der Patron von der Stadtgemeinde von Lanesborough und er erhielt ₤15.000 als Ausgleich für seinen Verlust der Patronage der Stadtgemeinde.

Sein Urahn Robert Dillon, Esq. (Esq. - Esquire - der Wohlgeborene) von Clonbrock, hatte die Patronage der Stadtgemeinde von John Hynes für ₤500 käuflich erworben.

(Ref.: Davis Family Diary; redigiert und veröffentlicht durch S.F. O’C, the Longford Leader, 17. Oktober 1931).

Die folgenden Personen vertraten die Stadtgemeinde von Lanesborough von 1661 bis zu der Auflösung am 1. Januar 1801 im Irischen Parlament:

1661 bis 1692 Maurice Barclay, Edward Crofton
1692 Fergus Farrell (danach vertrieben, da er Papist war), Humphrey Jervis, Thomas Handcock (gewählt, um Fergus Farrell zu ersetzen)
1695 Thomas Handcock, Richard Gardiner
1704 Nicholas Shankey, Henry Fox
1710 Dieselben
1711 Dieselben
1715 bis 1727 Henry Fox, William Burg,Wentworth Harman, Robert Bray (gewählt, um für einen anderen Ort den Sitz einzunehmen)
1727 Thomas Marly, Thomas Burg
1731 Anthony Marly replaced Thomas Marly
1731 bis 1761 Dieselben
1761 William Howard, John Hely Hutchison, Henry Gore (gewählt anstelle von Hely Hutchison, der ebenfalls für Cork ausgewählt worden war und der sich entschied, diese Stadtgemeinde zu vertreten)
1771 Matthew Carbery, E. Bellingham Sivan
1776 Robert Dillon
1783 David la Touche, Robert Dillon, Cornelius Bolton
1785 Dieselben
1792 Gervaise Bushe, Stephen Moore
1795 William Smith
1797 Edmund Stanley, Richard Martin
1798 Edmund Stanley, John la Touche


Zitat aus: http://ballyleague.blogspot.com/2006/11/borough-of-lanesborough.html; frei aus dem Englischen übersetzt von Inga


Die Brücke von Lanesborough/Ballyleague

Die ersten schriftlichen Hinweise über den Bau einer Brücke über die Furt Ath-liag-na-Sinna oder Athliag findet man in dem Jahr 1000, vierzehn Jahre vor der Schlacht von Clontarf. In diesem Jahr errichtete der König von Leinster, Maelseachlain (Malachy, der nach dem Tod des Königs Brian Boru in der Schlacht von Clontarf im Jahre 1014 der spätere König von Irland wurde) einen Damm auf seinem Territorium auf der östlichen Seite der Furt bis zur Mitte des Flusses. Und es ist fast sicher, obwohl es nicht ausdrücklich angegeben wird, dass der König von Connaught, Cathal O’Connor, auf seinem Territorium die fehlende Hälfte des Dammes bis zur Mitte des Flusses bauen ließ. Im gleichen Jahr hatten sich also die beiden Könige zusammen getan, um einen Damm über den Shannon bei Ballyleague zu errichten.

„1000 A. D., der Damm von Ballyleague wurde von Maelseachlain bis zur Mitte des Flusses gebaut.“ – (Annals of the Four Masters – die Annalen der vier Meister).

Im Jahre 1139 gab es eine Sonnenfinsternis und 1140, also ein Jahr später, ließ Turlough O’Connor, der König von Irland, eine Brücke aus Flechtwerk über die Furt Ath-liag-na-Sinna bauen (Annals of the Four Masters – die Annalen der vier Meister). Es gibt keine weiteren Aufzeichnungen über eine Brücke aus Flechtwerk, die über die Furt führte und so müssen wir voraussetzen, dass diese Brücke aus Flechtwerk aus irgendwelchen Gründen aufhörte zu bestehen, denn 1572 wird die Überquerung über den Fluss „The Ferry of Annaly“ (die Fähre von Annaly) genannt. Die Brücke, so wie sie war und den Shannon überspannte, wurde 1690 niedergerissen. Die Brücke wurde nicht repariert und ihr Nichtvorhandensein war wohl in gewissen Maßen schuld für den schrecklichen Unfall kurz nach 1700. Eine Anzahl von Personen musste den Fluss bei Ballyleague überqueren und wohl aufgrund einer defekten Fähre, welche vermutlich umkippte, ertranken einige von diesen Personen. Zu dieser Zeit war dieses Unglück eine ungeheure lokale Sensation; Balladen, die das Unglück beschrieben und bedauerten, wurden von umherziehenden Bänkelsängern auf Messen und Märkten überall in den Grafschaften Roscommon und Longford wiedergegeben. Thady Murray, ein Kaufmann aus Kilmacnaney, Curraroe, der Flachs und Garne verkaufte und Mrs. Hanley, die Frau des Böttchers von Kilteevan, gehörten zu den Getöteten. Mrs. Poll Rooney gehörte zu den Geretteten. Sie hatte ihrer Rettung dem Umstand zu verdanken, dass sich unter den Körben für Geflügel, die sie zur Messe bringen wollte, um sie dort zu verkaufen, ein „Märzhahn“ befand. Ein Hahn, der im Monat März schlüpfte, galt sowohl als Glücksbringer, als auch als ein guter Zeitmesser, der regelmäßig um Mitternacht, um 03:00 Uhr und um 06:00 Uhr oder Sonnenaufgang krähte. Um einen authentischen Bericht über dieses Unglück verfassen zu können, suchten wir in Dubliner Zeitungen nach Einträgen, aber die Suche blieb fruchtlos und die Hoffnung auf Erfolg hatte uns beinahe verlassen, als etwas Unerwartetes passierte. Ein privates Tagebuch, geführt von der Familie Davys, die in der Gemeinde Rathcline lebte, welche an der östlichen Seite der Furt angrenzt, wurde sorgfältig in dem „Longford Leader“ am 10. Oktober 1931 von einem Experten, der selbst mit S.F.O’C signierte, redigiert und veröffentlich. Der Tagebuchschreiber, Richard Davys, Esq. (Esq. - Esquire - der Wohlgeborene), war unter denen, die in das Unglück verwickelt waren und er machte folgenden Eintrag in sein Tagebuch:

„Monday, February ye 2nd, 1701/2 happened ye woeful accident at Lanesborough, when were drowned in the pontoone 35 persons, 11 more having escaped, among which I was one, Richard Davys.“

(Montag, 12. Februar 1701, es geschah ein jämmerlicher Unfall, als im „pontoone“ 35 Personen ertranken und weitere 11 entkommen konnten, einer unter ihnen war ich, Richard Davys.)

Der 12. Februar, nach dem alten System der 2. Februar, war der Flachs und Garn Tag in Lanesborough. Dieses Unglück bildete offenkundig die Notwendigkeit für eine neue Brücke über die Furt und dementsprechend wurde 1703 folgende Petition dem „Irish House of Parliament“ vorgelegt:

„No. 140 - Sir Robert Newcomen, Bart., and others of the Counties Longford and Roscommon, pray for a bill to charge estates of Irish papists for the cost of building a bridge across the River Shannon at Lanesborough. - Petition presented October 30th, 1703; leave granted“. (J. O'Farrell: History of County Longford, p.150).

(Nr. 140 – Sir Robert Newcomen, Bart., und andere der Grafschaften Longford und Roscommon, bitten um eine Faktura, damit man die Anwesen der Irischen Papisten mit den Kosten für den Bau einer Brücke über den Fluss Shannon bei Lanesborough belasten kann. – Die Petition wurde am 30. Oktober 1703 eingereicht, die Erlaubnis wurde gewährt.) (J. O’Farrell: „Geschichte der Grafschaft Longford, Seite 150)

Die Brücke wurde errichtet und 1706 fertig gestellt. Das Castle von Geoffrey Mare beziehungsweise das Fort des Königs wurden niedergerissen und die Steine wurden für den Bau der neuen Brücke wiederverwendet. Die neue Brücke hatte neun Bögen und „lay bys“ (Ausweichstellen). Ein Mr. Kelsym, aus der Grafschaft Armagh, war der Generalunternehmer. Eine Platte, die das Wappen der Familie Lanesborough trägt, wurde in eines der Brückengeländer eingefügt. Der Stein verschwand jedoch auf mysteriöse Art und Weise bei der letzten Sanierung der Brücke in den späten 60er Jahren, genauso wie ein anderer Stein, der ebenfalls eine Inschrift trug. Allerdings wurde einer der ursprünglichen Steine, der eine durch den Stein verlaufende Linie hat, der neuen Brücke hinzugefügt. Die Linie soll die beiden Grafschaften Roscommon und Longford kennzeichnen. Oben auf dem Stein befindet sich eine alte Sonnenuhr.

Die Brücke, die 1706 gebaut wurde, war eine Mautbrücke, und diejenigen, die nicht die Brücke passieren wollten, damit sie keine Gebühr zahlen mussten, mussten 50 Yards (1 Yard = 91,44 cm) weiter den Shannon heruntergehen. Dort gelangten sie zu einem Abschnitt des Flusses, der „the point“ (der Punkt) genannte wurde und dort mussten sie dann durch den Fluss waten. Von 1617 an bis zur Fertigstellung der neuen Brücke hatte Sir Patrick Barnewall das Recht, eine Fähre über den Fluss Shannon zu führen. Dieses Recht wurde ihm durch König James I. (1603 – 1625) verliehen.

Diejenigen, die die Fähre benutzen wollten, hatten folgende Gebühren, die sowohl auf sie selbst als auch auf ihr Vieh und andere Sachen erhoben wurde, zu entrichten. Die festgelegten Gebühren waren folgende:

  • Für jeden Mann und jede Frau 1d. (1d. = 1 Penny)
  • Für jedes Pferd oder jede Kuh, sechs Schafe, Schweine oder Ziegen 1d.
  • Für jedes Fass Korn oder Kleie einen halben Penny.


Von Zeit zu Zeit befanden sich allerdings der Fährmann und die Boote unter der Macht und dem Kommando des Constablers oder anderen höchsten Beamten des Forts von Ballyleague, bei allen erforderlichen Anlässen für den Dienst der Krone; die Miete betrug 13s. 4d. (13 Schilling 4 Pennies).

Die Brücke, die 1706 konstruiert worden war, wurde wiederum abgerissen und 1844 durch ein neues Bauwerk von dem „Shannon Navigation Commission“ (Shannon Schifffahrt Komitee) ersetzt. Diese neue Brücke bestand aus sechs Steinbögen und einem hölzernen drehbaren Bogen, welcher die Durchfahrt von Dampfschiffen und Yachten ermöglichte. Die Brücke war 15 Fuß (1 Fuß = 30,48 cm) breit und ungefähr 100 Yards (1 Yard = 91,44 cm) lang. Eine Platte, die in einem der Brückengeländer integriert wurde, trug folgende Inschrift:

„This Bridge was erected by the Commissioners for the Navigation of the River Shannon in the year 1844. His Excellency, The Right Hon. Thomas Philips, Earl de Grey, K.C. Lord Lieutenant, 1844. Sykes and Brookfield, Contractors.“

(Diese Brücke wurde von den Bevollmächtigten für die Schifffahrt auf dem Fluss Shannon im Jahre 1844 errichtet. Seine Excellenz, der Ehrenwerte Thomas Philips, Earl de Grey, K.C. „Lord Lieutenant“ (der höchste Beamte), 1844. Sykes und Brookfield, Bauunternehmer.)

Die Konstruktion der Brücke erstreckte sich über eine Zeitspanne von vier Jahren. Die Arbeiter, die an dem Ausschnitt der Furt und an der Errichtung der Brücke arbeiteten, erhielten als Lohn vier Schillinge pro Woche. Sie lebten von Kartoffeln und Milch: sie zahlten einen Schilling pro Woche für drei Mahlzeiten pro Tag.

Zitat aus: http://ballyleague.blogspot.com/2006/11/bridge-of-ballyleague-and-wreck-of.html, frei aus dem Englischen übersetzt von Inga


Der Jakobitische Krieg

 Wie schon bei dem Cromwellianischen Krieg (1641 - 1652) spielte Ballyleague alias Lanesborough auch in dem Jakobitischen Krieg (1690 - 1691) wieder eine Rolle. Im Jahre 1688 wurde König James II. (1685 - 1688) durch seinen Schwiegersohn „Prince William of Orange“ (Prinz Wilhelm von Oranien) von seinem Thron in England geworfen. Später wurde William König William III. (1690 – 1702).

Am 12. März 1689 kam James in der Hoffnung nach Irland, seinen Thron durch die Hilfe der irischen Bevölkerung wiederzuerlangen. Sein Gegner, William, folgte ihm und landete am 14. Juni 1690 bei Carrickfergus in der Grafschaft Antrim. Die beiden Prinzen trafen bei der Schlacht am Boyne am 1. Juli 1690 aufeinander. James wurde besiegt und floh sofort nach Frankreich, wo er am 16. Juli 1690 ankam. Nach der Niederlage bei der Schlacht am Boyne fiel die irische Armee bis zur Shannon-Sligo Linie zurück und sie konzentrierte dann ihre Hauptstärke bei Limerick und Athlone.







Zur Info: Schlacht am Boyne

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Schlacht am Boyne (12. Juli 1690) ist ein entscheidendes Ereignis der irischen und nordirischen Geschichte. Am Fluss Boyne siegte König Wilhelm III. von England über den ehemaligen englischen König Jakob II.. Dieser Sieg wird noch heute von den protestantischen Traditionsverbänden in Nordirland gefeiert, was stets Anlass zu Unruhen zwischen protestantischen und katholischen Gruppen liefert. Hintergrund der historischen Schlacht an den Ufern des Boyne war der Kampf zwischen dem protestantischen Wilhelm von Oranien und dem katholischen James II., der 1688 zur Abdankung gezwungen worden war und mit französischer und irischer Unterstützung versuchte, den englischen Thron zurück zu erobern. Jakob hatte beim erfolglosen Versuch, Londonderry und Enniskillen einzunehmen, große Verluste erlitten und konnten nur noch auf 7.000 französische Infanteristen, irische Kavallerie und frisch ausgehobene irische Infanterie und Dragoner zurückgreifen. Ihm standen etwa 21.000 Mann zur Verfügung. Wilhelm von Oranien führte eine deutliche Übermacht, bestehend aus holländischen Blauen Garden, zwei Regimentern französischer Hugenotten und dänischen, preußischen, finnischen und Schweizer Söldnern ins Feld, insgesamt 35.000 Mann. Das Heer Wilhelms siegte am Boyne, Jakob konnte aber fliehen und den jakobitischen Truppen glückte ein geordneter Rückzug, der es ihnen erlaubte, den Krieg gegen Wilhelm in Irland noch ein Jahr lang fortzusetzen.

Zitat aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_am_Boyne



Limerick wurde von Patrick Sarsfield gehalten; Athlone durch Colonel Grave; Ballyleague (alias Lanesborough) durch Colonel Edmund O’Reilly, der aus Cavan stammte; und Sligo durch Colonel Luttrell und später durch Sir Teige O’Regan. Im August 1690 erreichten die Williamitische Armeen die irische Verteidigungslinie. Mit einer Truppenstärke von 30.000 Mann belagerte William Limerick, das durch Sarsfield verteidigt wurde und mit einer Truppenstärke von 18.000 Mann belagerte General Douglas Athlone, welches wiederum von Colonel Grace verteidigt wurde.

Williams berühmter Belagerungszug auf seinem Weg nach Limerick und die ebenso berühmte Brücke bei Athlone wurden gesprengt und im September war die Williamitische Armee gezwungen, die Belagerung dieser beiden Städte abzubrechen.

Während des Winters 1690 blieb die lange Verteidigungslinie von Sligo nach Limerick in den Händen der Iren. Die vorausgegangene, sehr kurze Darstellung ermöglicht uns darzulegen, was an der Furt bei Ballyleague – Lanesborough in Bezug auf die bedeutenden Ereignisse dieses Feldzuges passierte.

Am 31. Dezember 1690 erreichte ein Teil der Williamitischen Armee unter Major General Kirk aus Richtung Longford kommend Lanesborough. Ein vorgezogenes Wachbataillon unter Colonel Brewer wurde voraus geschickt. Sie fanden heraus, dass die Iren – scheinbar 3.000 Mann stark – die Dämme im Sumpf mit Schützengräben durchschnitten hatten. Der Sumpf befindet sich östlich der Stadt, in der Nähe des heutigen Clynes Mill. Diese Schützengräben verteidigten sie eine Zeit lang. Nachdem sie einige ihrer Männer verloren hatten, kehrten sie in die Stadt zurück, die durch das King Fort oder Mare’s Castle entstellt war. Dann durchschritten sie die Cloontuskert beziehungsweise die westliche Seite der Furt und rissen hinter sich die Brücke nieder. Nach drei Tagen wurden die irischen Truppen durch drei Regimenter unter Colonel Clifford verstärkt, so dass die komplette Williamitische Truppe unter Major General Kirk, als diese die östliche Seite der Furt erreichte, nicht in der Lage war, diese nach Cloontuskert zu überqueren und so mussten sie ihr Lager dort aufschlagen, wo sie gerade waren.

Während des Winters 1690 traten sich diese zwei Truppen sowohl auf der östlichen als auch auf der westlichen Seite der Furt gegenüber. Die Offiziere der beiden Seiten verringerten die Langeweile ihrer Stellung, indem sie über den Shannon hinweg gegenseitig auf die Gesundheit tranken.

Dieses erscheint in den folgenden Auszügen, die den Schreiben von Zeitgenossen entnommen wurden:

„Wir hatten nun, im Dezember und Januar 1690 bzw. 1691, einen Teil unserer Armee auf den Marsch in Richtung auf den Durchgang bei Lanesborough. Sie werden von Major General Kirk befehligt. Am Mittwoch, den 31. Dezember, marschierte ein Teil unserer Armee unter Colonel Brewer gen Lanesborough. Der Feind erschien beim Sumpf auf dieser Seite der Stadt und es waren, so wie gesagt wurde, 3.000 Mann. Der Feind hatte den Damm, der durch den Sumpf nach Lanesborough führt, mit vielen Gräben durchschnitten. Sie konnten den Damm für eine Weile halten, aber nachdem sie ein paar ihrer Männer verloren hatten, zogen sie sich in die Stadt und von dort bis jenseits des Shannon zurück und rissen die Brücke hinter sich nieder. Unsere Männer nahmen die Stadt und das Fort in ihren Besitz, nachdem der Feind beides verlassen hatte. Der Feind gab die andere Seite nach drei Tagen auf. Wir waren eine kleine Truppe und bevor unsere Männer auf den Feind stoßen konnten, wurden drei Regimenter der Iren auf der anderen Seite des Flusses postiert. Es passierte wenig. Colonel Clifford und andere Offiziere der Iren tranken auf die Gesundheit unserer Männer und diese gaben das Kompliment zurück.“ (Aus: History of War von Rev. Mr. Story, der protestantischer Kaplan in der Williamitische Armee war.)

„Die Engländer machten während des Winters 1690 – 1691 einen Versuch, den Shannon bei Lanesborough, Jamestown und Banagher zu überqueren. Zur gleichen Zeit schickte der Duke of Berwick Truppen aus, um dies zu verhindern.“ (Aus den Lebenserinnerungen von König James II.)

Während des Winters des Jahres 1690 und des folgenden Frühlings tat sich wenig auf jeder Seite. Darüber hinaus bereitete man sich auf die bevorstehenden Kämpfe vor. Im Mai 1691 kam General St. Ruth, ein begabter und angesehener Soldat, aus Frankreich an und er wurde der Oberste Befehlshaber über die irische Armee. General Sarsfield wurde der Zweite Befehlshaber der irischen Armee. Zwischen diesen beiden Soldaten gab es für eine beiderseitige Übereinkunft nur eine kurze Zeitspanne. Der Befehlshaber der Williamitischen Armee, De Ginkel, befand sich in Mullingar mit der versammelten Armee von 18.000 Mann. An der Spitze von diesen Männern erreichte er am 16. Juni Athlone, mit dem Vorsatz, die Stadt zu erobern und durch die irischen Linien nach Connaught zu brechen. Als seine Kanonen in Position gebracht waren, begann er mit seiner Attacke auf die Stadt. Da der Widerstand heftig war, hatte er die Idee, dass ein paar seiner Männer den Shannon bei der Furt bei Ballyleague – Lanesborough überqueren könnten. Dementsprechend schickte er einen Offizier los, der die Lage auskundschaften und mit Anweisungen sofort wieder zurückkehren sollte, um einen Report abzugeben.

Dieser Offizier sah allerdings einige schwarze Rinder auf der Cloontuskert Seite des Flusses in der Nähe von Ballinclare. Betört von der Hoffnung, diese zu fangen und entgegen seinen Anweisungen, kehrte er so nicht sofort nach Athlone zurück. In der Zwischenzeit hörte Wauchopp, ein Offizier auf der irischen Seite und zu dieser Zeit Gouverneur von Athlone Castle, von de Ginkel’s Plan, Männer bei der Furt bei Ballyleague – Lanesborough über den Shannon zu bringen und er unterrichtete davon Colonel O’Reilly. O’Reilly verstärkte die Verteidigung auf der Cloontuskert Seite der Furt und de Ginkel’s Plan von einer Überquerung des Flusses bei Ballyleague – Lanesborough wurde verworfen. Dieses Detail eines großen historischen Feldzuges erscheint in den folgenden Auszügen:

„Als die letzte Belagerung von Limerick stattfand, war der Gouverneur von Lanesborough, Wauchopp, auch der Gouverneur vom Athlone Castle. Wauchopp, der erfahren hatte, dass De Ginkel beabsichtigte, den Fluss bei der Furt von Ballyleague – Lanesborough zu überqueren, sendete eine Warnung an O’Reilly. Colonel O’Reilly nahm dementsprechend gewaltige Arbeiten an dem einzig zugänglichen Teil am Ufer auf der Connaught Seite vor und so musste de Ginkel seine Idee, den Fluss an dieser Stelle zu überqueren, verwerfen.“ (Dalton’s Army List, Seite 927).

„De Ginkel schmiedete einen Plan, den Fluss in Richtung Banagher mit Booten zu überqueren während er sich bemühte, die Brücke bei Athlone zu überschreiten und gleichermaßen machte er einen Versuch bei Lanesborough, da er informiert war, dass es hier eine einfache Passage für den größten Teil seiner Armee geben sollte. Er sendete einen Lieutenant mit einer Truppe von Pferden aus, die Furt zu erkunden. Der Lieutenant fand, dass die Passage über die Furt durchführbar sei. Aber obwohl er den Befehl hatte, so schnell als möglich mit den Informationen zurückzukehren, missachtete er den Befehl bei der Aussicht auf eine sichere Beute eines schwarzen Rindes, welches nicht weit entfernt am Ufer auf der irischen Seite stand. Der Plan der Engländer wurde aber in der Zwischenzeit bekannt und die Iren unternahmen erfolgreiche Arbeiten am Ort, wo der Fluss passierbar gewesen wäre. So musste De Ginkel seinen Plan, den Fluss zu überqueren, wieder verwerfen.“ (O’Callahan’s Green Book, Seite 157, Ausgabe von 1845). (Dalton’s Army List, Seite 927).

Als, nach fünf Tagen Kampf, die Engländer den Shannon bei Athlone überquerten, fiel die irische Armee gefolgt von De Ginkel in Richtung Ballinasloe zurück. Bei Kilcommodon Hügel, in der Nähe von Aughrim, standen sich die Armeen am 12. Juli 1691 von Angesicht zu Angesicht gegenüber und hier wurde an diesem Tag eine der entscheidenden Schlachten in der irischen Geschichte ausgetragen.

Zitat aus: http://ballyleague.blogspot.com/2006/11/jacobite-war.htm; frei aus dem Englischen übersetzt von Inga


Rundgang durch Ballyleague/Lanesborough auf der linken Seite der Brücke


Unser Rundgang durch Lanesborough auf der rechten Seite der Brücke