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Inchbofin

Die Geschichte von Inchbofin

Inchbofin und die weiße Kuh

Die Insel Inchbofin (Inis Bó Finne, die Insel der weißen Kuh) teilt ihren Namen mit verschieden anderen Inseln und Seen in Irland. Die Geschichte der weißen Kuh entstammt den Tiefen der irischen Mythologie und sie hat im Osten, wo die Kuh immer noch verehrt wird, möglicherweise einen vor-keltischen Ursprung. Im alten Irland verfügte die Milch der weißen Kuh über spezielle heilende Eigenschaften und sie selbst wurde für Rituale verwendet und das Wort „Inchbofin“ wurde als Segen benutzt gebraucht. Es ist sehr wahrscheinlich, dass solche Rituale auf dieser Insel zu vor-christlichen Zeiten praktiziert wurden. Sie könnten der Grund für die Gründung eines früh christlichen Klosters auf der Insel sein. Die Überlieferung besagt, dass Rioch, der Gründer des Klosters, der Sohn von Darerca, der Schwester von St. Patrick, war. Die gleiche Überlieferung besagt, dass Rioch der Bewahrer der Bücher von St. Patrick war und dass deshalb aus der Schule auf dieser Insel in den späteren Jahrhunderten die „Universität des Sees“ wurde. In Übereinstimmung mit der allgemeinen Richtlinie der Evangelisation im früh-christlichen Irland sollten die Gründer die bestehenden religiösen Bräuche beibehalten, um diese dann zu „christianisieren“. Auf diese Weise konnte „the Bó Fionn“ (die weiße Kuh), in ihrer neuen Lage, ihren Status in dem Leben auf der Insel in die frühen Jahrhunderte der christlichen Ära hinein gut aufrechterhalten.

„In Irland hatten die heiligen Frauen, Nonnen und Hebammen von der frühsten Zeit an bis zu und einschließlich der christlichen Zeitspanne (siebtes bis achtes Jahrhundert) immer eine heilige weiße Kuh, deren Milch zum Heilen und zur Taufe von Neugeborenen und deren Butter zur Heilung eingesetzt wurde. Dieses Fett wurde möglicherweise auch benutzt, um die ewige Flamme von St. Brigid’s in Kildare leuchten zu lassen (ein Brauch, der auf Göttin Rituale zurückzuführen ist).“

Brigid wird manchmal in den altertümlichen Sagen in ihrer Göttin-Erscheinungsform als heilige Kuh dargestellt. Die Milch dieser Kuh war für ihre gesunde Wirkung bekannt. Man glaubte, dass ihr verschiedenartige heilende Kräfte innewohnten und dass sie ein Gegenmittel für vergiftete Waffen war.

„In der Zeit, als Eremon der König von Irland war, wurden der König von Leinster und seine Gefolgsleute arg durch benachbarte britische Leute belästigt. Diese benutzten vergiftete Waffen, damit selbst die kleinsten Wunden, die sie den Gegnern zufügen konnten, den sicheren Tod zur Folge hätten. Schließlich ließ der König am Vorabend der nächsten Schlacht auf Anraten eines Druiden ein Bad vorbereiten, welches aus der puren Milch von einhundertundfünfzig weißen, hornlosen Kühen bestand. Sobald die Männer des Königs während der Schlacht verwundet wurden, wurden sie schnell in dieses Bad eingetaucht, welches sie dann sofort heilte. Auf diese Weise konnte man den „Volksstamm des Giftes“ bezwingen und abschlachten.“

Rituale, die in Zusammenhang mit der Kuh standen, dehnten sich überall im Land aus. Die Iren tauften bis zum 12. Jahrhundert weiterhin statt mit Wasser mit Milch. In den alten frauenzentrierten Gesellschaften waren die Begriffe der weißen Kuh und der Göttin eng verbunden. Beispielsweise wurde der Fluss Boyne nach Bóand, der Kuhgöttin, benannt.

„Die Assoziierung von Göttinnen mit Kühen ist weit verbreitet. Die Göttin wird oftmals als himmlische Kuh dargestellt, die die Erde mit ihrer Milch ernährt.“

Auch viele andere Hirtenvölker schätzen die Kuh sehr. Der Stamm der Massai in Ostafrika benutzt die Milch der Kuh bei speziellen Gelegenheiten, wie zum Beispiel bei Übergangsriten für rituelle Segnungen.


Der Name der Insel

„The Bó Fionn“ (die weiße Kuh), die dieser kleinen Insel zu ihrem Namen verhalf, ist keine bedeutungslose Redensart. Die Aufzucht und das Züchten von weißen Kühen wurde noch jahrhundertelang nach der Christianisierung fortgesetzt. Menschen von den benachbarten Inseln und vom Festland kamen zu besonderen, bedeutenden Anlässen auf diese Insel, um etwas von der gesegneten Milch zu erbitten, welche sie dann zurück in ihre eigenen Gemeinschaften brachten. Laut Joseph McGivney’s Buch „Longford Placenames“ (Ortsnamen von Longford) war „Inis Mhic Ualaing“ der altertümliche Name dieser Insel. Es ist unmöglich zu sagen, in welcher Epoche der Geschichte die Insel diesen Namen trug. Der erste Hinweis, der sich in den Annalen zu dieser Insel findet, erscheint unter dem Namen Inchbofin. Unter dem Jahr 750 nach Christus kann man folgenden Eintrag finden:

„Fionngalach, Sohn von Anmchadh, Sohn von Maelcuraich, Abt von Inis Bó Finne ist gestorben.“


Anfang 9. Jahrhundert bis Ende 12. Jahrhundert

Der nächste erwähnte Quelle betrifft Blathmac, ebenfalls ein Abt von Inchbofin und Ziehsohn von Colgan, der im dem Jahr 809 nach Christus verstarb.

Das Kloster erlitt durch die Plünderungen durch Turgesius und die Wikinger gegen Mitte des neunten Jahrhunderts erhebliche Schäden.



Siehe auch: Turgesius



Die Geschichtsschreiber erzählen uns weiter, dass im Jahr 916 Fearadach, Abt von Inis Bó Finne, verstarb. Im Jahr nach dem Tod dieses Abtes nahmen die Wikinger sämtliche Klöster des Sees in ihren Besitz und Inchbofin erlitt dementsprechende Schäden. Dessen ungeachtet wurde das Kloster wiederhergestellt. Es wurde dann im Jahre 1015 und wieder im Jahre 1089 erneut geplündert. Diesmal waren es die „Munstermen“ (Männern aus Munster), die ihre Flotte flussaufwärts in den Lough Ree brachten.

Im zwölften Jahrhundert war das Kloster von den Kanonikern von St. Augustine bewohnt und blieb bis zu seiner Zerschlagung in Betrieb.


Die Ruinen auf Inchbofin

Monastery

Noch heute gibt es beträchtliche Ruinen der klösterlichen Gebäude auf der Insel. Die größte Ruine, bekannt unter dem Namen „Monastery“ (Mönchskloster), befindet sich am nordöstlichen Ufer der Insel.

Henry S. Crawford von „the Royal Irish Academy“ (der königlich irischen Akademie) besuchte Inchbofin 1916. Er beschreibt „Monastery“, die größte der Ruinen, wie folgt:

„Das größere Gebäude beziehungsweise die Kirche hat keinen Altarraum, es besteht nur aus einem schlichten Hauptschiff mit einem großen Querschiff, beziehungsweise einer Kapelle, die sich nach Norden hin öffnet. Im Westen des Querschiffes befindet sich eine überwölbte Sakristei mit einem großen Raum, der oberhalb von ihr liegt. Das Hauptschiff ist innen 44 Fuß und 8 Zoll lang und 18 Fuß breit. Das Hauptschiff ist der älteste Teil des Gebäudes. Der Eingang befindet sich in der südlichen Mauer und früher bestand der obere Teil des Eingangs aus einem Spitzbogen. Die Steine dieses Spitzbogens werden zusammen mit anderen interessanten Überresten in der Sakristei aufbewahrt.

Die östlichen und westlichen Fenster wurden zerstört, der untere Teil des Altars besteht allerdings heute noch. Er ist 6 Fuß und 2 Zoll lang und 3 Fuß und 5 Zoll breit. Die schönsten Details kann man in den Seitenmauern entdecken, die sich südlich und nördlich des Altars befinden. Südlich gibt es ein schlichtes Fenster einer frühen Bauform, der obere Teil des Fensters ist jedoch nicht mehr vorhanden. Gleich neben dem Fenster kann man ein „ambry“ (Sakramentshaus) und eine Piscina sehen. Das Sakramentshaus ist eine Vertiefung, die 14 Zoll breit und 15 Zoll tief ist und deren oberer Bereich aus zwei sich zugeneigten Steinen besteht, die sich oben an einem Punkt treffen.



Siehe auch: Sakramentshaus (Kirche)



Die Piscina ist ausgefallen. Ein Stein, 7 Zoll breit und 5 Zoll dick, ragt 7 Zoll aus der Mauer heraus. Auf der Unterseite ist er abgeschrägt. Auf seiner Oberseite befindet sich ein rundes Becken, welches einen Durchmesser von 5 ½ Zoll und eine Tiefe von 1 ¼ Zoll hat. Eine kleine offene Rinne, die in den Stein gehauen wurde, führt vom Basin zur Mitte der Mauer. Es ist ungewöhnlich, eine Piscina zu finden, die wie ein Weihwasserbecken aus der Mauer herausragt und die anstelle einer Bohrung durch das Basin hindurch eine offene Rinne hat. Solche Anordnungen kann man noch in der Ballinskelligs Abbey in der Grafschaft Kerry und in der St. Fechin’s Church in Fore in der Grafschaft Westmeath finden. In der zuletzt genannten Kirche gibt es eine Nische und nur ein Teil des Basin ragt aus der Mauer heraus. Die Ullard Church in der Grafschaft Kilkenny besitzt zwar auch eine Piscina mit einer offenen Rinne, es ist aber eine gewöhnliche Piscina in einer Nische.



Siehe auch: Piscina (Kirche)



In der nördlichen Mauer befindet sich ein romanisches Fenster, welches zu den schönsten Exemplaren Irlands gehört. Es stammt aus einer frühen Bauweise und es ist mit Schnitzereien von geringer Tiefe verziert. Die Öffnung ist 2 Fuß und 8 Zoll hoch und 6 ¼ Zoll breit und es ragt 3 Fuß und 3 Zoll in die Wand hinein. An der Außenseite fehlen einzelne Steine, ihre Positionen sind aber ziemlich eindeutig.

Die Verzierungen wurden entlang eines Bereiches rund um die innere Kante angebracht. Dieser Bereich ist 5 ½ Zoll breit und befindet sich sowohl an der Vorderseite, als auch an der inneren Bogenfläche und der Fensternische. Die Schnitzereien bestehen aus einer schmalen „Chevron Moulding“ (Zickzackzierleiste), die zwischen zwei breiteren liegt. Außerhalb befindet sich eine gerade Linie aus Kügelchen. Die dreieckigen Zwischenräume zwischen der Zickzacklinie und den Kügelchen wurden am Türpfosten mit Sätzen von vier schrägen Linien ausgefüllt, wobei sich das innere Paar von ihnen in einem Punkt trifft. Auf dem Bogen wurden die Linien durch ein einfaches „Fret Pattern“ (Frieze Pattern - Fries) ersetzt. Das ganze Muster wiederholt sich symmetrisch auf dem inneren Bogen und der Fensternische, entlang der Kante sind die Zickzacklinien ineinander verschachtelt.

Das Querschiff ist neueren Datums als das Hauptschiff und wurde innerhalb von zwei Zeitspannen erbaut. Der nördliche Teil ist eine Ergänzung. Die inneren Maße betragen 27 Fuß und 7 Zoll x 21 Fuß und 6 Zoll. Ein Bogen, der heutzutage verunstaltet ist, ist der Eingang in das Hauptschiff. In der östlichen und der nördlichen Mauer gibt es spitz geformte und verzierte Fenster mit zwei Lichtern. Die Fensterpfosten und das Maßwerk gingen bei dem Fenster in der östlichen Mauer verloren, da das Design aber recht einfach ist, kann es durch die bestehen gebliebenen Teile rekonstruiert werden. Die östliche Mauer beinhaltet südlich des bestehen gebliebenen Fensters sowohl die Pfosten eines früheren Fensters als auch zwei schmale Sakramentshäuser beziehungsweise Nischen. Auch Teile des Altars existieren noch und dieser ist mit 9 Fuß in der Länge und 3 Fuß und 6 Zoll in der Breite größer als der im Hauptschiff.“

Crawford machte eine ausführliche Untersuchung der verfallenen Gebäude. Er untersuchte auch die Anbauten, die im 15. Jahrhundert an das Kloster gemacht wurden. Der Nordgiebel des „neuen“ Querschiffes beinhaltet ein Maßwerkfenster aus dem 15. Jahrhundert mit einem Bischofskopf, der sich an der Spitze der äußeren Zierleiste befindet. Im Westen befinden sich oberhalb der Sakristei klösterliche Räume. Der Bereich, der auch einen Friedhof umfasst, wird von einer niedrigen Mauer umgeben. Die Überreste von anderen Gebäuden und Mauerfundamenten befinden sich nahe bei.


„The Church“ (die Kirche)

Ungefähr hundert Yards südlich (1 Yard = 91,44 cm) liegt ein weiteres verfallenes Gebäude, welches lokal unter dem Namen „The Church“ (die Kirche) bekannt ist. Es handelt sich um ein kleineres Bauwerk, welches ein 23 Fuß langes und 15 Fuß breites Hauptschiff und eine Kapelle mit den inneren Maßen von 14 Fuß x 10 Fuß besitzt. Die Verbindung zwischen dem Hauptschiff und der Kapelle bildet ein halbrunder Bogen aus schön behauenen Steinen. In der Kapelle gibt es zwei gut erhaltene, oben abgerundete Fenster, und ein drittes befindet sich im Hauptschiff. Der Eingang ist in der südlichen Mauer. Scheinbar liegt westlich des Gebäudes ein Friedhof, denn hier ist noch eine Anzahl von schlichten, stehenden Steinen zu sehen.


Die Ruinen auf Inchbofin vom Lough Ree aus gesehen


Grabplatten

Neun Grabplatten beziehungsweise Fragmente von ihnen wurden zusammen mit gewissen anderen runden Steinen, die als „Cursing Stones“ (verwünschende Steine) angesehen werden, auf Inchbofin gefunden. „Cursing Stones“ wurden an etlichen religiösen Orten gefunden, der bemerkenswerteste von ihnen ist Inismurray, in der Nähe der Küste von Sligo.

Die Grabplatten von Inchbofin wurden ebenfalls von Crawford untersucht, der sie dann im Detail beschrieb. Sie wurden mittlerweile an einen sicheren Aufbewahrungsort gebracht. Einige von ihnen sind beschädigt, einige sind intakt geblieben: Es folgt eine kurze Übersicht:


  1. Die Platte ist 2 Fuß 9 Zoll x 1 Fuß 2 Zoll groß und auf ihr ist ein mit zwei Linien eingeschnittenes Kreuz zu sehen, welches die Inschrift MAEL MARTAIN trägt. Diese Platte ist intakt.
  2. Die zweite Platte ist 1 Fuß 10 Zoll x 1 Fuß 7 Zoll groß und auf der Platte ist ein mit drei Linien eingeschnittenes Kreuz mit einer kreisförmigen Mitte und halbkreisförmigen Endpunkten zu sehen. Diese Platte ist intakt.
  3. Diese Platte ist 1 Fuß 9 Zoll x 1 Fuß groß und das Kreuz, welches auf ihr zu sehen ist, ähnelt dem Kreuz von Platte Nummer 2, nur dass hier die Mitte leer ist. Die Platte hat einen Riss durch die Mitte hindurch.
  4. Diese Platte ist 2 Fuß 10 Zoll x 2 Fuß 2 Zoll groß und auf ihr ist ein mit drei Linien eingeschnittenes Kreuz zu sehen, welches halbrunde Enden hat. Am Kopfstück der Platte kann man das Wort OR sehen. Die Mitte des Steins ist abgetragen, so ist es nicht möglich, den Rest der Inschrift zu entziffern.
  5. Eine kleine Platte, die 1 Fuß 2 Zoll x 1 Fuß groß ist und auf der ein schlichtes, mit einer Linie eingeschnittenes Kreuz zu sehen ist. Diese Platte ist intakt.
  6. Eine Platte, die in etliche Stücke zerbrochen ist und die 3 Fuß 6 Zoll x 2 Fuß 1 Zoll groß ist. Die Platte trägt ein mit zwei Linien eingeschnittenes, mit einem geringelten Muster versehenes Kreuz. Auf dem Kreuz ist die Inschrift (O)ROIT do (CH)ORMACAN zu sehen. Durch „the Board of Works“ (Office of Public Works - Behörde für staatliche Bauvorhaben; eine Behörde, die nicht nur für alle staatlichen Baumassnahmen, sondern auch für den Erhalt der nicht in Privatbesitz befindlichen Monumente verantwortliche ist) wurden die Fragmente zusammengesetzt. Muireartach, der im 10. Jahrhundert Hochkönig von Irland war, unternahm um Irland herum einen berühmten Fußmarsch, welcher durch seinen Hauptbarden Cormacan Éigeas in einem Lied verewigt wurde. Einige Menschen glauben, dass der Barde auf Inchbofin bestattet wurde und dass dies seine Grabplatte ist.
  7. Zwei Fragmente zeigen Teile von einem mit drei Linien eingeschnittenen Kreuz. Das erste Fragment ist 1 Fuß 2 Zoll x 1 Fuß groß und das zweite 5 Zoll x 4 Zoll.
  8. Ein 11 Zoll x 6 ½ Zoll großes Fragment, auf dem die Buchstaben T, D und H eingeschnitzt wurden.


All diese Grabplatten stammen aus dem 10. Jahrhundert oder früher.


Die Auflösung des Klosters

Das Kloster, wurde wie die anderen Klöster am Lough Ree, unter der Herrschaft von Henry VIII. abgeschafft und die Ländereien gingen in den Besitz des Königs über. Durch die „Fiants“ (letters patent – Berechtigungsscheine), ausgestellt am 4. Juli 1588, wurde Inchbofin von Elizabeth I. an Tyrlagh O’Byrne übertragen. Er sollte die Ländereien für immer für die übliche Lehensleistung von £5 6s 9d behalten.



Siehe auch: „Fiants“ (Berechtigungsscheine)



Im Anschluss an die Cromwellianische Ansiedlung und die Restaurierung von Charles II. ging die Insel in den Besitz des Earls of Roscommon über.



Siehe auch: Plantation von Ulster



Inselbewohner

Daniel Grose fertigte in den 1790er Jahren zwei Zeichnungen der Ruinen an und es scheint, dass im Gegensatz zur heutigen Zeit damals noch mehr Mauerwerk existierte.

Zur Zeit von Grose gibt es keine Aufzeichnungen über irgendwelche Bewohner der Insel. Die „Tithes List” (Liste über den Zehnten) von 1827 gibt für die Insel drei Familien an: Patt Scally, Patt Heveran und Bryan Connell. Dreißig Jahre später versorgt uns die Taxierungsliste von Griffith mit weiteren Informationen. Im Jahre 1854 war die Besitzerin der Insel Susan Galbraith und ihre Pächter waren James Heffernan, Bryan Connell und Patrick Skelly.


Volkszählung von 1901


Name Verwandtschaft Alter
1. Familie
William Heffernan Oberhaupt der Familie 67
James Heffernan Sohn 30
Margt Heffernan Schwiegertochter 29
Barney Heffernan Enkel 24
Willie Heffernan Enkel 17
Patrick Heffernan Enkel 15
Willie J. Heffernan Enkel 12
2. Familie
Ann Skelly Oberhaupt der Familie 60
Patrick Skelly Sohn 32
James Skelly Sohn 30
Katie Skelly Tochter 28
Maggie Skelly Tochter 26
3. Familie
John Connell Oberhaupt der Familie 60
Mary Connell Ehefrau 52
John Connell Sohn 24
Bernard Connell Sohn 24
Patrick Connell Sohn 12
Maria Connell Tochter 12


Die südliche Ansicht von Inchbofin


Zitat aus: Lough Ree & Its Island; Sean Cahill, Gearoid O’Brien und Jimmy Casey; Three Counties Press Athlone; 2006; frei aus dem Englischen übersetzt von Inga



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