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Drumsna

Der Ort

Der Ort Drumsna beziehungsweise „Droim ar snámh“ (the ridge of the swimming place – die Erhöhung des Schwimmplatzes) hing schon immer mit Aktivitäten auf dem Wasser zusammen. In den späten 1800er Jahren war Drumsna ein sehr wichtiger Ort in der Grafschaft Leitrim. Er war der Haupthandelsort in der Grafschaft Leitrim und Drumsna war ein Rastort für Kutschpferde.

Der Hafen, der aus dem Jahr 1817 stammt, war ein florierender Anlieferungshafen und hier herrschte so lange eine emsige Betriebsamkeit kommerzieller Handelsaktivitäten auf dem Wasser, bis der modernere nördliche Schifffahrtsweg nach Carrick-on-Shannon im Jahre 1850 geöffnet wurde. Heute herrscht auf dem Wasserweg immer noch emsige Betriebsamkeit, besonders in den Sommermonaten, aber in einer viel gemächlicheren Gangart.

Im Jahre 1874 führte die Errichtung des Kanals zu einer Veränderung des Schifffahrtsweges des Shannons und dies änderte den Status von Drumsna.

Zu diesen frühen Tagen hatte Drumsna sein eigenes Gefängnis und sein eigenes Gerichtsgebäude.

Bis 1980 verlief die Hauptverbindung von Dublin nach Sligo durch den Ort. Der Ort konnte es aber bewerkstelligen, seinen altmodischen „Bauerndorf“ Charakter beizubehalten. Seit 1980 gibt es für den Ort eine Umgehungsstraße, die N4.

Drumsna hat viele historische Verbindungen. Der vermutlich (bis jetzt) berühmteste Sohn Drumsnas ist der Forscher Thomas Heazle Parke, der im Clogher House geboren wurde. Er verbrachte sehr viel seiner Jugend in Drumsna, bevor er Chirurg wurde. Näheres zu Thomas Heazle Parke weiter unten.

Im Umkreis des Ortes befindet sich die mit Efeu bedeckte Ruine eines Herrenhauses, die die Grundlage für den interessanten Roman „the McDermott’s of Ballycloran“ des Romanautoren Anthony Trollope war. Mehr zu Anthony Trollope weiter unten.

Bei Ausgrabungsarbeiten im Sommer 1989 wurde ein gewaltiger Abschnitt eines Walls aus der Steinzeit gefunden – eines der ältesten Bauwerke nicht natürlichen Ursprungs der Welt. Dieser Wall ist heute unter dem Namen „Doon of Drumsna“ bekannt. Mehr dazu weiter unten.

Robert Strawbridge, der berühmte Prediger der Methodisten wurde in Gortcollan Drumsna im Jahr 1732 geboren. „The Wesleyan historical society“ errichtete ihm zu Ehren 1992 ein Denkmal. Mehr zu Robert Strawbridge weiter unten.

Der berühmte Mathematiker Dr. James Booth, der Innovator der „Public Examination“ (allgemeinen Prüfungen) von England, wurde in Lavagh Drumsna geboren. Weitere Informationen weiter unten.

Drumsna hatte viele Jahre ein Domizil für Franziskanernonnen.

Das alte Schulhaus wird nicht mehr von Schülern besucht, aber es war der Schauplatz eines historischen Ereignis hinsichtlich des Patrick Daly, der unter den Einheimischen als der Professor bekannt war. Im Jahre 1881 erhielt Patrick Daly einen Brief von „the department of Education“ (dem Bildungsministerium) über seine vermeintliche Beteiligung mit Parnell. Eine Kopie seiner Antwort wurde für die Nachwelt erhalten.

Das Buntglasfenster in der römisch-katholischen Kirche von Drumsna. Die schöne römisch-katholische Kirche überblickt auf einem Hügel stehend stolz den Ort. Sie wurde im Jahre 1845 durch Father George Gearty P.P. Annaduff errichtet. Das prächtige Buntglasfenster wurde von den Gemeindemitgliedern zu einer Zeit bezahlt, als das Geld knapp und die Zeit hart war. Es bleibt so als eine Erinnerung an die Nachwelt erhalten, an die, die schon lange gegangen sind.

Heute ist Drumsna ein lebhafter und gedeihender Ort, der Stolz auf seine Kultur, sein Erbe und seine Errungenschaften ist. Der Ort hat vor kurzem „the All Ireland Pride of Place Competition“ gewonnen, hier wurde erfolgreich ein Schriftstellerwochenende abgehalten und hier wurde „the County Fleadh Ceol“ veranstaltet. Der Hafen von Drumsna, der für seine Friedlichkeit und Ruhe bekannt ist, ist auch das Ende der Navigation auf dem Fluss Shannon. Viele Bootssternfahrten wählten diesen schönen Hafen für ihre Festlichkeiten.

Der Ort hat ein neues „Community and Resource Centre“ (Gemeinde- und Ressourcenzentrum). Hier findet man Einrichtungen, die unübertroffen sind.

Der Ort ist auch stolz auf die zahlreiche Geschäfte, Shops, Pubs, Restaurants und Gästehäuser.


Sehenswürdigkeiten und berühmte Persönlichkeiten

„The Strawbridge Memorial“ (das Strawbridge Denkmal)

„The Wesleyan historical society“ (die historische Gesellschaft von Wesleyan) errichteten 1992 ein Denkmal zu Ehren von Robert Strawbridge. Strawbridge wurde im Jahre 1732 in Drumsna geboren. Ihm wird angerechnet, der erste Prediger der Methodisten von Amerika gewesen zu sein. Er starb 1781 in Baltimore, Maryland.



Robert Strawbridge

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Robert Strawbridge (gestorben 1781) war ein Prediger der Methodisten, der in Drumsna, in der Grafschaft Leitrim, geboren wurde.

Als ein Mitglied der einzigen protestantischen Familie in dieser Gegend ging er zuerst nach Sligo. Zwischen 1760 und 1766 emigrierte er nach Frederick County in Maryland. Schon kurz nach seiner Ankunft begann er in Maryland zu predigen, das machte ihn zu einem Vorkämpfer der Methodistischen Kirche auf dem Amerikanischen Kontinent. Laut dem 1801 erschienen Journal von Bischof Francis Asbury, gründete Strawbridge im Jahre 1768 in seiner Blockhütte in der Nähe von New Windsor „die erste (methodistische) Gruppe in Maryland und Amerika“. Über Strawbridge Ehefrau, Elizabeth Piper, ist nur wenig bekannt. Obwohl Strawbridge seine Predigertouren gleich nach der Vervollständigung ihrer Blockhütte begann, ließ er seine Frau und sein Kind auf ihrer 50 Acres (1 Acre = 4048 qm) großen, gemieteten Farm in Pipe Creek zurück.

Strawbridge half, die erste methodistische Gemeinschaft in Nordamerika zu gründen, indem er in seiner Blockhütte predigte und ganz schnell eine methodistische Gemeinschaft in dieser Gegend aufbaute. Während dieser frühen Jahre baute Strawbridge ebenfalls Versammlungs-Blockhäuser in Sam’s Creek und Bush in der Nähe von Aberdeen. Er begann früh zu reisen und in Maryland, Pennsylvania und Virginia zu predigen, dabei gründete er ein Anzahl von Gemeinschaften. Er war sehr bekannt und er hatte einen großen Einfluss auf viele der jüngeren Prediger.

Auf der am frühesten aufgezeichneten „Quarterly Conference“ (vierteljährlichen Konferenz) in Joppa im Dezember 1772, bestellte Bischof Ashury Robert Strawbridge und Richard Owings formell zu „the Frederick County circuit“ (dem Frederick County Kreis). Da er höchstwahrscheinlich immer noch ein Laie war, wurde er für die Spende der Sakramente kritisiert. Im Jahr 1773 verbot die Konferenz der methodistischen Prediger solche Prediger von solchen Riten, ausgenommen Strawbridge und nur auf Anordnung von Bischof Francis Asbury hin, der mittlerweile von John Wesley zu den Kolonien entsendet wurde, um den Glauben nach Übersee zu bringen. Von Strawbridge ist bekannt, dass er selbst ohne Asbury weitergemachte.

In einem mehr als 150 Jahre langem Disput behaupteten sowohl New York als auch Maryland, der Geburtsort der amerikanischen Methodistischen Kirche zu sein. Während der Baltimore Conference im Jahre 1860 wurde Maryland überstimmt und „the Centennial of American Methodism“ (die Jahrhundertfeier des amerikanischen Methodismus) wurde 1866 gefeiert, in dem Jahr, in dem die Methodistische Kirche in New York gegründet wurde. Später entdeckte man jedoch, dass ein methodistischer Minister im Jahre 1813 in Ohio einen deutschen Farmer traf, der angab, dass er 1763 in Maryland durch Strawbridge konvertierte. Aufgrund dieses Beweises entschied die Kirche im Jahre 1916, dass der Ursprung der amerikanischen Methodistischen Kirche in Maryland und nicht in New York zu finden ist.

Der Strawbridge Schrein, der sich in Carroll County in Maryland am Rand zu New Windsor befindet, wurde nach Robert Strawbridge benannt und er hat den Zweck, die Geschichte seines Predigtamts zu bewahren.


Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Strawbridge; frei aus dem Englischen übersetzt von Inga



Das Denkmal von Robert Strawbridge. Dieses befindet sich vor der Ruine der kleinen Kirche, die auch einen Friedhof beherbergt.
Das Denkmal von Robert Strawbridge. Dieses befindet sich vor der Ruine der kleinen Kirche, die auch einen Friedhof beherbergt.
Das Denkmal von Robert Strawbridge. Dieses befindet sich vor der Ruine der kleinen Kirche, die auch einen Friedhof beherbergt.
Das Denkmal von Robert Strawbridge. Dieses befindet sich vor der Ruine der kleinen Kirche, die auch einen Friedhof beherbergt. Das Denkmal von Robert Strawbridge. Dieses befindet sich vor der Ruine der kleinen Kirche, die auch einen Friedhof beherbergt.


Das Grab des Chirurgen Thomas Heazle Park

Thomas Heazle Parke wurde im Clogher House in Drumsna geboren. Er war ein berühmter Schriftsteller und Entdecker. Er begleitete Stanley auf seiner berühmten Nilexpedition im Jahre 1887. Nach seinem Tod kehrten die sterblichen Überreste von Parke nach Drumsna zurück, wo er innerhalb der Ruinen der alten Kirche des Ortes beerdigt wurde.



Thomas Heazle Parke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ein Foto von Henry Morton Stanley zusammen mit Offizieren von "the Advance Column" der "Emin Pasha Relief Expedition". Es wurde 1890 in Kairo nach der Expedition aufgenommen. Von Links: Dr. Thomas Heazle Parke, Robert H. Nelson, Henry M. Stanley, William G. Stairs und Arthur J. M. Jephson. Der Chirurg und General Thomas Heazle Parke (1857 bis 1893) war ein irischer Arzt, Forscher, Soldat und Naturforscher.

Parke wurde 1857 im Clogher House in Drumsna in der Grafschaft Leitrim in Irland geboren. Er wuchs in Carrick-on-Shannon in der Grafschaft Leitrim auf. Er absolvierte „the College of Surgeon“ (die Hochschule der Chirurgie) von Dublin. Er erhielt einen Posten in Ballybay, in der Grafschaft Monaghan. Im Jahre 1881 trat er in die Britische Armee ein und er diente in Ägypten als Chirurg. 1881 kämpfte Parke sich bis nach Khartoum durch, um General Gordon abzulösen.

Emin Pascha Relief Expedition
Parke nahm zusammen mit Henry Morton Stanley an der Emin Pascha Relief Expedition teil. Diese Expedition dauerte drei Jahre lang und Parke rettete vielen durch seine Courage und sein medizinisches Können ihr Leben. Er wurde als „der Mann, der Stanley rettete“ bekannt. Er ist der erste Ire, der den Afrikanischen Kontinent durchquerte. Während dieser Expedition kaufte sich Park ein Pygmäenmädchen. Für über ein Jahr lang reisten sie zusammen und sie pflegte ihn während seiner Malariaerkrankung. Am Ende musste er sie verlassen, da sich ihre Augen nach der Dunkelheit im Wald nicht ans Sonnenlicht gewöhnen konnten.

Als Park nach Hause zurückkehrte, erhielt er eine Ehrenmitgliedschaft von „the Royal College of Surgeons“ (der königlichen Hochschule der Chirurgie) in Irland und er wurde mit Goldmedaillen von „the British Medical Association and the Royal Geographical Society“ ausgezeichnet. Unter seinen veröffentlichten Arbeiten sind:


  • „My Personal Experiences in Equatorial Africa“ (meine persönlichen Erfahrungen in äquatorial Afrika), erschienen 1891
  • „A Guide to Health in Africa“ (ein Handbuch für die Gesundheit in Afrika)


Im Jahre 1893 starb er in Schottland. Sein Sarg wurde zurück nach Irland geholt und auf einer Lafette von den Dubliner Docks zur Broadstone Station gebracht. Er wurde in Drumsna beerdigt.

Eine Bronzestatue von Parke befindet sich außerhalb des „Natural History Museum“ in der Merrion Street in Dublin. Auf dem Granitsockel befindet sich eine Bronzegedenktafel, die die Geschehnisse des 13. August 1887 schildert, als Parke das Gift aus einer Pfeilwunde im Brustkorb von Capt. William G. Stairs saugte, um ihm das Leben zu retten. An ihn wird auch durch eine Büste in „the Royal College of Surgeons“ (der königlichen Hochschule der Chirurgie) in Irland erinnert.


Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Thomas_Heazle_Parke; frei aus dem Englischen übersetzt von Inga



Das Grab von Thomas Heazle Parke auf dem in einer Kirchenruine gelegenen Friedhof
Das Grab von Thomas Heazle Parke auf dem in einer Kirchenruine gelegenen Friedhof.
Das Grab von Thomas Heazle Parke auf dem in einer Kirchenruine gelegenen Friedhof. Das Grab von Thomas Heazle Parke auf dem in einer Kirchenruine gelegenen Friedhof.


Doon of Drumsna

Irgendwann während der Eisenzeit zwischen 338 vor Christus und 448 vor Christus wurde ein massives Bollwerk einer von Ost nach West verlaufenden Erdarbeit errichtet. Die Erdarbeit, die 1,6 Kilometer lang, 30 Meter breit ist und eine maximale Höhe von 6 Metern hat, schnitt eine große Schleife des Shannon ab und umschloss ungefähr 100 Hektar Land. Viele andere Dämme und Gräben entstanden. Man deutet es als eine ausgeklügelte Grenzfestung, die errichtet wurde, um den Zugang von der Leitrimer Shannon-Seite aus über die vielfachen Furtstellen, die durch das felsige Flussbett entstanden, zu kontrollieren. Für Angreifer war der Doon unpassierbar gewesen. Das Ausmaß dieses Monumentes, welches aus 500.000 Tonnen Erdreich und zahlreichen Bäumen entstand, deutet das Bestehen eines zentralen Steuerorgans an, welches die Planung, den Entwurf und die Funktion dieser gigantischen Befestigungsanlage beaufsichtigte. Trotz seiner großen Ausmaße liegt „the Doon“ in der modernen Feldstruktur versteckt. Seine Dämme kann man aber außerhalb von Jamestown von der„Corlara Bridge“ (Corlara Brücke) ausmachen.


Eine Karte von der Umgebung von Drumsna mit dem in grün gekennzeichneten Doon of Drumsna.


Dr. James Booth

Dr. James Booth, der Innovator der „Public Examination“ in England, wurde in Lavagh Drumsna geboren.

James Booth gründete eine Schule in Wandsworth in England. Diese Schule sorgte für „die Unterrichtung von Kindern von Handwerkern und kleinen Händlern in Kenntnissen der allgemeinen Dinge, so dass sie damit einen praktischen Nutzen für ihr zukünftiges Leben hatten“.

Im Jahre 1853 schlug „the Society of Arts (SA)“ (die Gesellschaft der Geisteswissenschaft) „einen Entwurf für die Prüfungs- und Bewilligungszertifikate für Studenten der Institute in Verbindung mit der Gesellschaft (der Geisteswissenschaften) vor“.

Das erste Examen wurde im Jahr 1855 angeboten, aber nur ein einziger Anwärter stellte sich zur Verfügung. (Er war ein Schornsteinfeger mit Namen William Medcraft). Im Jahre 1856 wurden die Examen erneute angeboten und in diesem Jahr stellten sich ihnen 42 Anwärter. (Zeitgleich erhielt William Medcraft Absolvierungszertifikate in Arithmetik, in Algebra und Geometrie.)

Booth wird die meiste Arbeit an der Bildung dieser Prüfungen zugeschrieben. Im Jahre 1855 wurde er Vorsitzender von „the SA Board of Examiners“ (dem Prüfungsausschuss der Gesellschaft für Geisteswissenschaften). Seinen verbesserten Entwurf kann man auch als die Blaupause für alle zukünftigen Schulprüfungen bezeichnen.


Father George Geraghty PP Annaduff

Father George Geraghty sprach fließend irisch, englisch, französisch und italienisch. Während eines Vatikanbesuches wurde Father Geraghty in Roms Straßen Zeuge von Theatern mit Clowns, Profilzeichnern, Tänzern und Akrobaten. Er nahm auch von der finanziellen Belohnung Notiz, die den Schaustellern durch die Bewohner für die Anerkennung ihrer Leistungen zugeworfen wurde. Er entschied sich dazu, mitzumischen. Der Priester spielte Violine und unter großem Beifall tanzte er dazu. Auch auf seinem Rückweg nach Annaduff in Irland, der ihn von Rom aus durch Frankreich führte, spielte er weiter, denn er wollte durch seine „European Tour“ (Europa Reise) einen Teil der Kosten für den Bau einer Kirche in Drumsna finanzieren. Der heutige Gemeindepriester von Annaduff ist Father John Wall.


„Drumsna Roman Catholic Church“ (die römisch-katholische Kirche von Drumsna)

Die römisch-katholische Kirche St. Mary von Drumsna wurde 1845 gebaut. Die Kirche wurde von den Einträgen einer Reise nach Rom des damaligen Gemeindepriesters Father George Geraghty teilfinanziert. Die Kirche rühmt sich damit, eine der größten Kirchenglocken Irlands zu haben. In der Kirche befindet sich auch eine Statue der Jungfrau Maria, die als einzige das Feuer, welches Belmount House zerstörte, überstand. Father John Wall feiert die Sonntagsmesse um 09:30 Uhr.


Die römisch-katholische Kirche St. Mary von Drumsna
Die römisch-katholische Kirche St. Mary in Drumsna. Sie blickt von einem Hügel hinunter auf den Ort.
Die römisch-katholische Kirche St. Mary in Drumsna. Sie blickt von einem Hügel hinunter auf den Ort.
Das Buntglasfenster der römisch-katholischen Kirche St. Mary von Drumsna. Die Gedenktafel an Father George Geraghty an der Kirche St. Mary von Drumsna.
Das Buntglasfenster von St. Mary's. Gedenktafel an Father George Geraghty.


Anthony Trollope

Anthony Trollope (24. April 1815 bis 06. Dezember 1882) war ein bemerkenswerter Mann. Er hatte eine unglückliche Kindheit und einen nicht sehr viel versprechenden Start seiner Karriere. Er fuhr trotzdem mit dem Schreiben fort und schrieb 47 Romane. Er stieg bis zum Postaufsichtsinspektor des Postamtes auf und er war für die Einführung des Postkastens verantwortlich. Sein Aufenthalt in Drumsna im „Ivy Tree Inn“ (dem heutigen „Taylor's Pub“) inspirierte ihn dazu, seinen ersten (und vielleicht auch den besten) Roman „The McDermotts of Ballycloran“ zu schreiben.


Ein Hinweisschild an einem Haus in Drumsna auf dem zu lesen steht, dass der Schriftsteller Anthony Trollope hier übernachtet hat.


Trollope basierte seine Geschichte auf einheimische Charaktere und die Handlung legte er um die Ruinen des Ballycloran Castle, welches im Außenbezirk von Drumsna liegt, fest. Die Ruinen von Ballycloran Castle blieben bis heute bestehen.


Die im Außenbezirk von Drumsna gelegene Ruine von Ballycloran Castle


Anthony Trollope wurde einer der erfolgreichsten, produktivsten und angesehensten englischsprachigen Schriftsteller während der viktorianischen Ära. Eines der am meisten geliebten Werke Trollopes ist „the Chronicles of Barsetshire“, welches sich rund um die frei erfundene Grafschaft Barsetshire dreht. Er schrieb aber auch eindringende Romane über politische, soziale und geschlechtsspezifische Themen und Konflikte seiner Zeit. Anthony Trollope starb 1882 in London. Sein Grab befindet sich auf dem Kensal Green Friedhof.



Anthony Trollope

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ein Porträt des Schriftstellers Anthony Trollope. Anthony Trollope (* 24. April 1815 in London; † 6. Dezember 1882) war ein englischer Schriftsteller und einer der erfolgreichsten und meistgelesenen Romanautoren der viktorianischen Ära. Er gilt mit insgesamt 41 Romanen, 16 Serien und etlichen Reisebeschreibungen, Erzählungen, Essays, Biographien und einem Bühnenstück als literarischer Rekordschreiber. Sieben seiner Romane handeln in der imaginären Grafschaft Barsetshire. Das deutsche Leserpublikum zeigte für sein viktorianisches Gesellschaftsmilieu eher wenig Interesse.


Biografie
Trollope wurde in London geboren. Der Vater war ein Rechtsanwalt, seine Mutter, Frances Trollope, eine Pfarrerstochter, wurde nach einem Aufenthalt in Nordamerika als erfolgreiche Schriftstellerin bekannt, kehrte aber wieder nach England zu ihrem Ehemann zurück, der dort verblieben war.

1834 flüchtete der Vater samt Familie wegen Verschuldung nach Belgien. Trollope betätigte sich hier als Hilfslehrer, kehrte aber nach etlichen Jahren nach London zurück und war als Postangestellter beruflich tätig. Er lebte in Pensionshäusern, und es fehlte ihm oft das nötige Geld. 1841 schickte ihn die Post als Beamten nach Irland. Hier heiratete er, 29-jährig, eine Engländerin. 1859 kehrte er mit seiner Familie zurück nach England. Über seinen Aufenthalt in Irland schrieb er in seiner Autobiographie: „Es war insgesamt eine sehr vergnügliche Zeit, die ich in Irland verbrachte. Die Iren ermordeten mich nicht, und sie brachen mir auch nicht das Genick. Ich fand bald, dass sie einen guten Humor hatten, wirklich klug waren, und zwar besonders die Arbeiterklasse, die weit mehr intelligent gebildeter war als die in England, sowohl wirtschaftlich und gastgeberisch.“

Die Berufung als Postaufsichtsinspektor in Irland hatte ihm offensichtlich viel freie Zeit verliehen, während der er fast tagtäglich voll Eifer schrieb. Anlass für seine berufliche Karriere als Postinspektor war auf seine Anregung hin die Aufstellung von roten Postbriefkästen auf öffentlichen Plätzen. Die Karriere als Autor von Romanen folgte alsbald.

Während seiner Tätigkeit als Postaufsichtsinspektor und auch nach seinem Rückzug aus dem Postdienst führte er das Leben eines Gentleman, der stets ein Ohr für die sozialen Bedürfnisse hatte. Er ritt gern zur Jagd aus, weil es ihm Vergnügen machte und er viel Bewegung nötig hatte, wie er meinte. Er verharrte freilich bei seiner Vielschreiberei bis zu seinem Lebensende.


Werke
Während die Romane von Charles Dickens, Thackeray und Bulwer-Lytton in deutscher Übersetzung eine weite Verbreitung gefunden hatten, wurden bisher nur wenige Romane von Anthony Trollope ins Deutsche übersetzt, so unter anderem „Doktor Thorne“, „Die Türme von Barchester“, „Der Premierminister“, „Septimus Harding“, „der Spitalvorsteher“ und zuletzt „Die Claverings“.

Septimus Harding, ein verwitweter Kantor und Vorsteher eines Armenstifts, lebt mit seiner jüngeren Tochter zufrieden im fiktiven englischen Städtchen Barchester. Ein enger Freund der Familie -und zukünftiger Schwiegersohn Hardings- läßt sich von einem kirchenkritischen Reporter des Boulevardblattes „the jupiter“ dazu verleiten, die Rechtmäßigkeit von Hardings Bezügen als Spitalvorsteher in Frage zu stellen.

Harding leidet sehr unter den wiederholten Angriffen des Jupiter, während der Mann seiner älteren Tochter, der streitbare „Erzdiakon“ Grantly versucht, notfalls mit Zähnen und Klauen das Recht der Kirche zu verteidigen.


Serien

  • The Barchester Chronicles:
  • The Warden (1855)• Barchester Towers (1857) • Doctor Thorne (1858) • Framley Parsonage (1861) • The Small House at Allington (1864) • The Last Chronicle of Barset (1867)
  • The Pallisers:
  • Can You Forgive Her? (1864) • Phineas Finn (1869) • The Eustace Diamonds (1873) Phineas Redux (1874) • The Prime Minister (1876) • The Duke's Children (1879)


Romane

  • The Macdermots of Ballycloran (1847)
  • The Kellys and the O'Kellys (1848)
  • La Vendée (1850)
  • The Three Clerks (1858)
  • The Bertrams (1859)
  • Castle Richmond (1860)
  • Orley Farm (1862)
  • North America (Reisebericht) (1862)
  • Rachel Ray (1863)
  • Miss Mackenzie (1865)
  • Travelling Sketches (Kurzprosa) (1866)
  • Clergymen of the Church of England (Kurzprosa) (1866)
  • The Belton Estate (1866)
  • The Claverings (1867)
  • Nina Balatka (1867)
  • Linda Tressel (1868)
  • He Knew He Was Right (1869)
  • Did He Steal It? (Theaterstück) (1869)
  • The Struggles of Brown, Jones, and Robinson (1870)
  • The Vicar of Bullhampton (1870)
  • An Editor's Tales (Erzählungen) (1870)
  • Sir Harry Hotspur of Humblethwaite (1871)
  • Ralph the Heir (1871)
  • The Golden Lion of Granpère (1872)
  • Harry Heathcote of Gangoil (1874)
  • Lady Anna (1874)
  • The Way We Live Now (1875)
  • The American Senator (1877)
  • Is He Popenjoy? (1878)
  • John Caldigate (1879)
  • An Eye for an Eye (1879)
  • Cousin Henry (1879)
  • Thackeray (Kritik) (1879)
  • Ayala's Angel (1881)
  • Doctor Wortle's School (1881)
  • The Fixed Period (1882)
  • Kept in the Dark (1882)
  • Marion Fay (1882)
  • Mr. Scarborough's Family (1883)
  • * The Landleaguers (unvollendet) (1883)
  • An Old Man's Love (1884)


Sonstiges

  • Australia and New Zealand (Reisebericht) - 1873
  • The Noble Jilt (Drama)- 1923
  • Life of Cicero (Biographie) - 1880
  • How the 'Mastiffs' Went to Iceland (Reisebericht) - 1878
  • South Africa (Reisebericht) - 1878
  • London Tradesmen (Kurzprosa) - 1927 „Nobody holds a good opinion of a man who holds a low opinion of himself“
  • The New Zealander (Essay) - 1972
  • The West Indies and the Spanish Main (Reisebericht) - 1859
  • Tales of All Countries - 1st Series (Erzählungen) - 1861
  • Tales of All Countries - 2nd Series (Erzählungen) - 1863
  • Tales of All Countries - 3rd Series (Erzählungen) - 1870
  • Hunting Sketches (Kurzprosa) - 1865


Adaptionen
Die Romanstoffe Trollopes dienten dem BBC des Öfteren als Vorlage für Hörstücke und Fernsehsendungen, zum Beispiel Episoden aus den Romanreihen The Pallisers, The Barchester Chronicles, The Way We Live Now, The Small House at Allington oder The Kellys and the O'Kellys.


Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Anthony_Trollope



„The Swimmer“ (Die Schwimmerin)

Die Statue einer Schwimmerin befindet sich am Kai des Hafens. Diese Statue soll die lange Verbindung und die Liebe des Ortes zum Wasser unterstreichen.


Die Statue einer Schwimmerin
Die Statue einer Schwimmerin beim Hafen von Drumsna.
Die Tafel am Sockel der Statue einer Schwimmerin beim Hafen von Drumsna.


„Riverside Walk“ (der Weg am Flussufer)

Dieses landschaftlich sehr reizvolle Stück des Ortes verläuft von der Drumsna Brücke am Ufer des Shannons entlang. Hier befindet sich auch ein sehr ruhiger Picknickplatz.


Blick von der Brücke von Drumsna auf den Riverside Walk


Angeln

Der Ort Drumsna ist ein Anglerparadies. Die vielen unberührten Seen und Flüsse dieser Gegend ernähren einen gewaltigen Bestand an Wildfischen. Diese Fischarten umfassen: Brassen, Rotaugen, Schleien, Hechte, Barsche und Aale.

Der Shannon fließt durch den Ort und es gibt auch in der Nähe einige schöne Seen, die sich gut zum Angeln eignen. Im Shannon sind folgende Fischarten anzutreffen: Brassen, Rotfedern, Rotaugen, Schleien, Barsche und Aale. Im Lough Aduff, der sich gleich außerhalb des Ortes befindet, kann man sehr gut Brassen, Rotaugen und bis zu 5 Pfund schwere Barsche antreffen. Eineinhalb Meilen nordöstlich von Drumsna befindet sich der kleine See Headford, in dem man bis zu 3 Pfund schwere Brassen und auch gerade während der Sommermonate sehr gut Barsche angeln kann.


Quelle: http://www.drumsna.com/tourisim.html; frei aus dem Englischen übersetzt von Inga


Bilder von Drumsna
Der Ort Drumsna um 1900 herum. Drumsna heute
Der Ort Drumsna um 1900 herum. Drumsna heute.
Die Hauptstraße, die durch den Ort hindurch führt. Die Hauptstraße von Drumsna vom Hügel aus gesehen, auf dem die Kirche steht.
Die Hauptstraße, die durch den Ort hindurch führt. Die Hauptstraße von Drumsna vom Hügel aus gesehen, auf dem die Kirche steht.
Die Straße, die vom Hafen zur Ortsmitte führt. Die frühere National School von Drumsna. Sie wurde 1891 errichtet.
Die Straße, die vom Hafen zur Ortsmitte führt. Die frühere National School von Drumsna. Sie wurde 1891 errichtet.
Die Brücke von Drumsna von der Straße aus gesehen, die von Jamestown nach Drumsna führt. Die Brücke von Drumsna vom Shannon aus gesehen.
Die Brücke von Drumsna von der Straße aus gesehen, die von Jamestown nach Drumsna führt. Die Brücke von Drumsna vom Shannon aus gesehen.
Die Brücke von Drumsna vom Hafen aus gesehen. Auch in Drumsna gibt es Glückskatzen.
Die Brücke von Drumsna vom Hafen aus gesehen. Auch in Drumsna gibt es Glückskatzen.
Von der Brücke von Drumsna aus blickt man in Richtung Hafen, den man in der Ferne noch erkennen kann. Der Hafen von Drumsna.
Von der Brücke von Drumsna aus blickt man in Richtung Hafen, den man in der Ferne noch erkennen kann. Der Hafen von Drumsna.
Von der Brücke von Drumsna aus blickt man auf diese Ruine, die sich am Ufer des Shannon befindet. Ein altes Auto befindet sich in dieser Ruine. Dank 12fach Zooms ist es zu erkennen.
Von der Brücke von Drumsna aus blickt man auf diese Ruine, die sich am Ufer des Shannon befindet. Ein altes Auto befindet sich in dieser Ruine. Dank 12fach Zooms ist es zu erkennen.




Der in einer Kirchenruine gelegene kleine Friedhof in Drumsna. Anscheinend sind hier nur Mitglieder der Familien Parke und Ireland beerdigt worden.
Der in einer Kirchenruine gelegene kleine Friedhof in Drumsna.
Ein Panorama des Friedhofs
Ein kleiner Grabstein der Familie Parke links von einem großen Grabstein gelegen. Der Grabstein der Familie William Parke. Ein kleiner Grabstein der Familie Parke rechts von einem großen Grabstein gelegen.
Ein kleiner Grabstein der Familie Parke links von einem großen Grabstein gelegen. Der Grabstein der Familie William Parke. Ein kleiner Grabstein der Familie Parke rechts von einem großen Grabstein gelegen.
Grabstein von Sarah Ireland und ihrer Schwester Isabella Whitelaw. Grabstein von James Jackson Whitelaw und seiner Frau Anna Ireland Whitelaw.
Grabstein von Sarah Ireland und ihrer Schwester Isabella Whitelaw. Grabstein von James Jackson Whitelaw und seiner Frau Anna Ireland Whitelaw.
Das Grab von Rev. Thomas William Ireland. Das Grab von Cossy William Ireland.
Das Grab von Rev. Thomas William Ireland. Das Grab von Cossy William Ireland.
Blick durch den ehemaligen Eingang in die Kirche auf den Friedhof. Blick auf die Grabsteine des Friedhofes vom Eingang aus gesehen.
Blick durch den ehemaligen Eingang in die Kirche auf den Friedhof. Blick auf die Grabsteine des Friedhofes vom Eingang aus gesehen.