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Die Brücke von Clonmacnoise

Eine frühmittelalterliche Flussüberquerung in der Grafschaft Offaly

Mit freundlicher Genehmigung von Donal Bowland

Einleitung

Die Brücke von Clonmacnoise, welches in der Grafschaft Offaly liegt, befand sich gleich flussabwärts der bekannten kirchlichen Anlage des frühen Mittelalters und sie führte über den Fluss in Richtung Coolumber Townland in der Grafschaft Roscommon. Drei Eichenstämme dienten bei diesem Bauwerk als senkrechte Balken. Diese konnten durch eine dendrochronologische Analyse auf ungefähr 804 nach Christus zurückdatiert werden. Damit ist sie nicht nur die älteste, bekannte Brücke in Irland, sondern auch noch das größte, freistehende hölzerne Bauwerk, welches im frühmittelalterlichen Irland bekannt war.


Clonmacnoise
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Eine Luftaufnahme der Brücke von Clonmacnoise. Eine bearbeitete Luftaufnahme von Clonmacnoise mit eingezeichneter Brücke.
Eine Luftaufnahme von Clonmacnoise. Eine bearbeitete Luftaufnahme mit eingezeichneter Brücke.


Zu den sonstigen Fundstücken, die in dem Flussbett des Shannon neben der Brücke gefunden wurden, gehören unter anderem: elf Einbäume, vier frühmittelalterliche Beile aus Eisen für die Holzbearbeitung, eine verzierte, mit einer Kupferlegierung versehene Schale aus dem achten/neunten Jahrhundert, Gegenstände aus Holz und Eisen, Eisenschlacke, ein Schleifstein und Tierknochen. Obwohl die Brücke oberhalb der Wasseroberfläche des Shannon nicht mehr zu sehen ist, liefert sie doch wichtige Hinweise über die regionale Politik und die sich in der Entwicklung befindliche urbane Wirtschaft einer klösterlichen Ansiedlung, die strategisch gesehen an den Hauptrouten lag, die die irischen Midlands durchquerten.


Die Ortslage

Der Fluss Shannon, der bei Clonmacnoisein südliche Richtung fließt, ist an dieser Stelle ziemlich flach. Es ist aber unwahrscheinlich, dass dieser Ort als natürliche Furt gedient haben könnte, da das Flussbett aus sehr weichem, schlammigem Lehm besteht. Der Fluss ist an seiner tiefsten Stelle, die sich 60 Meter vom östlichen Ufer entfernt befindet, 5 Meter tief. Dann steigt das Flussbett in Richtung des westlichen Ufers allmählich an. Der Fluss erreicht eine Wassertiefe von 1,5 Metern und wird dann in Richtung des Schilfgürtels und der dahinterliegenden Flussaue immer flacher. Faszinierend, denn es scheint wahrscheinlich zu sein, dass sich das heutige Flussbett und das mittelalterliche Flussbett ziemlich genau auf dem gleichen Niveau befanden.

Die frühmittelalterliche Brücke befand sich an einem relativ flachen Abschnitt des Flusses Shannon. Hier war der Fluss 160m breit. Dieser Ort wurde aber wahrscheinlich eher aufgrund der Nähe zu den schon vorher bestehenden Schnellstraßen ausgewählt. Die „Slí Mhór“, die bekannte Schnellstraße, die durch Mittel-Irland hindurch führte, führte entlang des eiszeitlichen Esker (dem Esker Riada), der sich von der westlichen Seite dem Fluss näherte.

Von Osten her konnte man die Brücke trockenen Fußes erreichen. Auf der westlichen Seite dehnten sich im wahrsten Sinne des Wortes Meilen eines nahezu undurchdringbaren Hochmoores aus und es scheint wahrscheinlich, dass ein Bohlenweg angelegt wurde, der durch das Moor führte. Es gibt Spuren eines uralten Bohlenweges, der unter einigen Metern Torf des Coolumber Moores begraben liegt. Fuhren von Lehm und Schotter wurden auf das Feuchtgebiet ausgeschüttet, um den Weg anlegen zu können. Dieser Bohlenweg war 3 bis 5 Meter breit und mindestens 30cm tief und er konnte über eine Länge von 1,5 Meilen verfolgt werden, bis er sich in dem heutigen Ackerland verliert.

Der Bohlenweg war direkt mit dem westlichen Ende der Brücke verbunden. Vermutlich wurden der Bohlenweg und die Brücke zur gleichen Zeit gebaut, um sowohl den Fußgängern als auch den Fuhrwerken zu ermöglichen, das andere Flussufer zu erreichen. Er könnte aber auch dazu gedient haben, den Ort einer Fähre zu erreichen. Es ist wert sich daran zu erinnern, dass der Fluss Shannon selbst eine Schnellstraße durch das Land war, denn er war auf seiner Länge von seiner Flussmündung bis zu seinem Oberlauf im nordwestlichen Irland größtenteils schiffbar


Die Brücke

Die Unterkonstruktion

Eine Unterwasseraufnahme der Überreste der Brücke von Clonmacnoise im Shannon. Die Brücke wurde aus mindestens 50 Eichenpfosten errichtet, jeder von ihnen war bis zu 15 Meter lang. Die Pfosten wurden zwischen drei und vier Meter tief in den matschigen Lehm des Flussbettes getrieben. Es wurden zwei parallele Reihen aufgebaut, die aus Pfostenpaaren bestanden, die vier bis fünf Meter auseinander lagen und die in einem Intervall von fünf bis sechs Metern über den Fluss führten. Es entstand ein hölzernes Bauwerk, welches mindestens 160 Meter lang war. Viele von den senkrechten Pfosten waren kleinere (10 bis 15cm im Durchmesser) angespitzte Triebe von Erlenbäumen und Haselnusssträuchern und sie befanden sich neben den Pfosten. Das weist möglicherweise darauf hin, dass die Flucht der Brücke zuerst auf eine schnelle Art und Weise mit einer Reihe von schmaleren Pfosten markiert wurde. Die großen senkrechten Pfosten bestanden allesamt aus Eichenholzpfosten (ungefähr 40cm im Durchmesser), die durch Eisenäxte eine abgestumpfte Spitze erhielten. Am oberen Ende wurden die Spitzen von zwei Bohrlöchern durchbohrt, der Grund ist bis heute jedoch unbekannt.

Die Pfosten wurden durch ein raffiniertes System von einzelnen Fundamenten vor dem Versinken in den tiefen, matschigen Lehm des Flussbettes geschützt. Jeder Pfosten hatte eine Nute, die 3,5 Meter von seiner Spitze entfernt in den Pfosten gehauen wurde. Diese Nute wurde gebraucht, um einen quer laufenden Stützbalken von einer Länge von 1,5 bis 2 Meter zu halten. Dieser Stützbalken erhielt selbst auf beiden Seiten des senkrechten Pfostens eine Nute und trug flache Holzplanken aus Eichenholz, die bis zu zwei Meter lang und 30cm breit waren.

Die Pfosten konnten ganz einfach in das matschige Flussbett getrieben werden; schlichte, starke Schläge auf die Ränder der Pfosten genügten und ihr eigenes Gewicht trieb sie abwärts in den Schlamm. Aber da die Pfosten tiefer bis in den Lehm heruntergingen, dienten die Stützbalken und ihre zwei Holzplanken als eine Art Fundament, die das Absinken der Pfosten verzögerten, während sie in ihre Position gerüttelt wurden.


Die Aufbauten

Das äußere Erscheinungsbild der oberen Struktur bleibt unbekannt, trotzdem die zeitgenössischen frühmittelalterlichen Zimmermannsarbeiten eindeutig ein hohes Richtmaß hatten, wie es die Technik der waagerechten Wassermühlen und die historische Darstellung von früh irischen Kirchen beweisen können.

Glücklicherweise liegt ein oberer Abschnitt von mindestens einem senkrechten Pfosten in dem Flussbett. Diese waagerechten Eichenbalken haben eine Länge von 13 Metern und sie haben eine Anzahl von ausgebrochenen Zapfenverbindungen, mit denen man die Lage der quer laufenden Stützbalken und anderer Eigenschaften rekonstruieren kann. Es gibt ausreichende chronologische Aufzeichnungen und schriftliche Hinweise von Brücken im frühmittelalterlichen Irland, um daraus folgern zu können, dass der Laufgang der Brücke aus gespalteten Eichenholzplanken, gebundenen Ruten oder verschlängelten Pfosten-und-Flechtwerk Füllelementen bestanden hatte. Tatsächlich reduzierte die Verwendung von Pfosten und Flechtwerk bei dem Laufgang der Brücke maßgeblich das Gewicht der Struktur.

Die Struktur stellt viele Informationen über die einfachen frühmittelalterlichen Konstruktionstechniken, über die Holverarbeitung und Holzversorgung, über die Zimmermänner und ihre Werkzeuge, über die Techniken des Holzfällens, der Zerteilung, der Bearbeitung und der Schreinerei zur Verfügung. Die für die Struktur benutzten Eichen waren langsam gewachsen, knorrig und von schlechter Qualität, das deutet darauf in, dass die Eichen von guter Qualität Mangelware waren. Die Brücke hatte auf dem Niveau des Laufganges eine Breite von vier bis fünf Metern. Diese Breite erlaubte es, dass Rinderherden, Fahrzeuge mit Rädern und Gruppen von bewaffneten Kriegern die Brücke überqueren konnten. Es macht Sinn, dass die Brücke für solch einen Verkehr geplant wurde, seitdem die einfachen Fußgänger mit dem Boot oder Holzfloß über den Fluss setzen konnten.

Es gibt keine Hinweise für Reparaturarbeiten oder für den Bau einer zweiten Brücke an diesem Ort. Die Lebensdauer von ungeschützten Holzbrücken betrug üblicherweise um die 50 Jahre herum – und ohne Reparaturarbeiten meist sogar weniger. Nach 10 bis 15 Jahren waren größere Reparaturarbeiten fällig, diese beschränkten sich meist auf die oberen Aufbauten. Nach ungefähr 25 Jahren betrachtete man die Struktur üblicherweise als unsicher. Die senkrechten Pfosten verrotteten normalerweise nach 20 bis 40 Jahren. Man kann argumentieren wie man will, wegen dieser Einzelheiten scheint es wahrscheinlich, dass diese hölzerne Brücke von Clonmacnoise in der Mitte des neunten Jahrhunderts nicht mehr benutzt wurde.


Zugehörige Funde

Die Einbäume und die Werkzeuge zur Holzbearbeitung

Die Unterwasserausgrabungsarbeiten und Begutachtungen haben eine Reihe von weiteren Funden im Flussbett zu Tage gebracht. Mindestens elf Einbäume lagen neben dem Holz der Brücke und weitere Fundstücke befanden sich flussabwärts und aufwärts des Bauwerkes. Die Einbäume blieben in einer Länge von 5,5 bis 3 Metern und einer üblichen Breite von 60cm bestehen. Diese Boote, die ursprünglich mit der Axt und dem Breitbeil aus ganzen Holzstämmen gefertigt wurden, unterschieden sich in der Form. Es gab eine Anzahl von langen, schmalen Booten mit einem runden Boden, die möglicherweise für schnelle Fahrten eingesetzt wurden. Es gab auch quadratische Boote mit einem flachen Boden und ein einzelnen Einbaum, welche voneinander getrennte Spanten auf ihrem Bootsboden hatten. Diese entstanden aus natürlichen Baumstamm-Ast-Kreuzungen von Eschen und Erlen in der Art und Weise von den „knees“ (knees - tamarack brackets – Klammern aus Tamarackholz (Holz der Küstenkiefer)) der späteren, aus Planken gebauten, Boote. Diese Boote dienten wohl als Fähren. Sie brachten Passagiere und Güter über den Fluss. An einigen dieser Boote findet man Spuren von Reparaturarbeiten. Ein Einbaum wurde neben einem senkrechten Pfosten gefunden. An dem einen Ende war es gerissen und es war mit schmalen, geschnitzten Eichenplanken ausgebessert, die auf den innen liegenden Boden genagelt wurden. Mehrere von den Einbäumen wurden engem Kontakt mit den Brückenpfosten gefunden und sie können wohl auf des frühe neunte Jahrhundert zurückdatiert werden.

Erstaunlicherweise befanden sich in drei von diesen Einbäumen immer noch Werkzeuge. Ein Wetzstein, mit dem man Äxte schärfte, wurde in einem dieser Einbäume gefunden, während eine frühmittelalterliche Axt zur Holzbearbeitung auf dem Boden eines anderen Bootes lag. Zwei frühmittelalterliche Äxte zur Holzbearbeitung, eine Axt zum Holzfällen und eine Universalaxt eines Zimmermannes, wurden in dem größten Einbaum entdeckt, es befanden sich immer noch Teile der hölzernen Schäfte in der Fassung. Eisen war in einer anderen Form alltäglich auf dem Flussbett, es kam in großen Schlackeblöcken oder in Schlackefragmenten vor. Diese wurden wahrscheinlich von den frühmittelalterlichen Geländen der Eisenbetriebe, die sich entlang des Flusses ausgebreitet hatten, in den Fluss geworfen.


Eine verzierte, mit einer Kupferlegierung versehene Schale

Eine große verzierte, mit einer Kupferlegierung versehene Schale, die auf das achte/neunte Jahrhundert zurückdatiert werden kann, wurde neben der Brücke, zwei Meter entfernt von den flussaufwärts gelegenen senkrechten Pfosten, gefunden. Es ist ein rundes Gefäß mit geradlinigen Seiten und einem runden Boden. Der obere Rand ist gefaltet, um eine ebene Kante zu erhalten, und eine Kante wurde gleich unterhalb vom oberen Rand ausgearbeitet. An der Seite der Schüssel gibt es ebenfalls zwei mittig gelegene Kanten, die jeweils von der Innenseite aus ausgearbeitet worden sind und die so ein eingefügtes Band um die Schale herum bilden. Schwache innere konzentrische Streifen könnten darauf hinweisen, dass die Schale ursprünglich auf einer Drehscheibe poliert oder gedreht wurde. Die Schale hat einen Durchmesser an der Kante von 31,5 bis 34cm, eine Höhe von 14,3cm und eine Dicke von 1,8mm. Die Beschädigungen der Schale bestehen aus zwei Löchern, die sich in der Seite befinden, einer Beule auf dem Boden und einer leichten ovalen Verzerrung.

Diese Schale ist eine von den letzten vier frühmittelalterlichen, mit einer Kupferlegierung versehenen Schalen, die in Irland bekannt sind. Jede von ihnen zeichnet sich durch ihre große Größe, ihre Form, ihren Umriss und ihre Verzierung aus. Diese Schalen dienten wahrscheinlich unterschiedlichen Aufgaben, sowohl kirchlichen als auch weltlichen. Sie könnten für Wein gebraucht worden sein. Sie könnten auch in der Liturgie zum Waschen der Hände gedient haben.

Die Schale von Clonmacnoise ähnelt auffallend in Form, Umriss und Verzierung einer mit einer Kupferlegierung versehene Schale aus dem achten/neunten Jahrhundert, die 1938 zusammen mit zwei frühmittelalterlichen verzierten Holzeimern und einer Bronzeschüssel in dem Moor von Derreen in der Grafschaft Clare gefunden wurde. Die Schalen von Clonmacnoise und Derreen ähneln sich so sehr, dass man versucht ist sie als das Produkt von ein und derselben Werkstätte zu betrachten.


Der geschichtliche Hintergrund

Die frühmittelalterliche Brücke von Clonmacnoise muss schlussendlich von mehreren Gesichtspunkten aus betrachtet werden. Einerseits von dem Gesichtspunkt der Rolle aus, welche sie bei der Besiedelung und bei der Wirtschaft des in der Nähe liegenden klösterlichen Ortes spielte und andererseits von dem Gesichtspunkt der lokalen und regionalen Politik aus.

Clonmacnoise, welches im sechsten Jahrhundert von St. Ciarán gegründet wurde, lag strategisch gesehen an der wichtigen Kreuzung von zwei natürlichen Hauptschnellstraßen – dem Fluss Shannon und der „Slí Mhór“(„der große Weg“), welche Irlands mittig gelegenen Moore und Feuchtgebiete von Ost nach West durchkreuzten und die entlang von einem von Irlands größten Eskerrücken entlang führten.

In der ländlichen Landschaft des frühmittelalterlichen Irlands hatte Clonmacnoise den Ruf von Wundern und Reichtümern.

Wenngleich es um einen geistlichen Kern aus Kirchen, Kreuzen, Gräbern und kirchlichen Wohnungen und Werkstätten herum platziert war, wurde es von Häusern und Straßen von einer größeren weltlichen Gemeinschaft von Schlossern, Zimmermännern und Landwirten, die die kirchlichen Geistlichen und ihre Schüler betreuten, umgeben. Kürzliche archäologische Ausgrabungen innerhalb der klösterlichen Einfriedung zeigten, dass sich bis zum achten/neunten Jahrhundert die klösterliche Ansiedlung ausdehnte. Die Gebäude und die gewerblichen Betriebsgelände breiteten sich in Richtung des Flussufers aus. Die Brücke bot der wachsenden Bevölkerungszahl den Zutritt zum Ackerland, welches auf der anderen Seite des Flusses lag und über sie konnten auch die Rinderherden und Schafe getrieben werden. Sie verschaffte den Menschen, die zu den Märkten und Messen nach Clonmacnoise kamen, zusammen mit ihren Gütern und ihrem Vieh einen einfacheren Zutritt zu diesem Ort. In dem Leben von Colmán Ela wird beschrieben, dass Clonmacnoise eine von den drei Hauptmessen von Irland veranstaltete und es wird dargelegt, dass nach dem 800 Jahrhundert nach Christus damit begonnen wurde, Messen in Klöstern abzuhalten.

Es entstanden neue politische Spannungen in dem späten achten und frühen neunten Jahrhundert in den Irischen Midlands. Clonmacnoise lag in den Irischen Midlands an der Grenze von zwei Provinzen, Connachta im Westen und Mide im Osten. Wie auch immer, Clonmacnoise war zuallererst ein Connacht Kloster. Bis zu dem Jahre 894 nach Christus erfreute sich Clonmacnoise der Schirmherrschaft der Könige von Connacht, die in dem frühen neunten Jahrhundert besonders durchsetzungsfähig waren. Der Hauptteil der Ländereien der Kirchen und des Klosters unter kirchlicher Zuständigkeit befanden sich am Anfang westlich des Flusses.

Das neunte Jahrhundert war von einer Änderung begleitet, Clonmacnoise geriet zunehmend unter den Einfluss des Cholmáin Clans, der Könige der südlichen Uí Néill Dynastie, die im Osten in Mide ansässig waren. Wie auch immer, im neunten Jahrhundert befand sich Clonmacnoise auf der falschen Seite des Shannon und wurde so ebenso mehr dem Hoheitsgebiet von Mide zugänglich. In anderen Worten gesprochen, während die Brücke zweifellos ein Teil der hoffnungsvollen Entwicklung der Bevölkerung der Ansiedlung und der Aktivitäten des achten und neunten Jahrhunderts war, spielte sie zusätzliche eine Rolle als eine physikalische Verbindung zwischen einem Kloster im frühen neunten Jahrhundert und seinem politischen Hinterland in Connachta.


Zitat aus: The Clonmacnoise Bridge; Alan O’Sullivan und Donal Boland; Heritage Guide No. 11; Dúchas The Heritage Service; September 2000; frei aus dem Englischen übersetzt von Inga; mit freundlicher Genehmigung von Donal Bowland