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Black Islands

Der Name Black Islands gehört einer reizvollen Inselgruppe von tief liegenden Inseln, welche in der Gemeinde Cashel in der Grafschaft Longford liegt. Die Inseln liegen in der Baronie von Rathcline und dem „Poor Law Union“ von Ballymahon. Die größte der Inseln ist King’s Island mit einer Fläche von 17 Acres (1 Acre = 4048 qm). Die anderen Inseln sind Nut Island mit einer Fläche von 16 Acres, Sand Island mit einer Fläche von 4 Acres, Long Island mit einer Fläche von 3 Acres, Horse Island mit einer Fläche von 2 Acres, Red Island mit einer Fläche von 2 Acres und Girls Island mit einer Fläche von einem halben Acre.

Die Black Islands, obwohl sie über keine Aufzeichnungen der altertümlichen Geschichte verfügen, sind dennoch ein sehr interessantes soziologisches Gebilde. O’Donovan war sehr an den frühen Geschichten der Inseln im Lough Ree interessiert, auch wenn diese nur kurz gewesen sind. Aber über die frühe Geschichte der Black Islands ist nichts bekannt. Es gibt weder sichtbaren Überreste einer klösterlichen Aktivität noch ist irgendetwas niedergeschrieben worden. Ein einzelner bearbeiteter Stein eines Kirchenfensters ist gefunden worden, er ist in einer Grenzmauer auf King’s Island eingefügt gewesen. Er könnte aber zusammen mit anderem Baumaterial von einem anderen Ort herstammen.


Die Besiedelung auf King’s Island

Die Besiedelung auf King’s Island erscheint eine relativ neuzeitliche Entwicklung zu sein. Es gibt keine bestehenden Einträge in „the Thithes Applotment Book for County Longford“ (dem Buch über die Zuteilung des Zehnten in der Grafschaft Longford) über eine Inbesitznahme dieser Insel, aber es gibt genug Gründe zu glauben, dass hier zu dieser Zeit eine Gemeinschaft gewohnt hat. Die erste Aufzeichnung, die man hat, ist die Volkszählung von 1841, aus der hervorgeht, dass auf den Black Islands drei Haushaltsvorstände mit 22 ihnen verbundenen Menschen, zehn Männern und zwölf Frauen, gewohnt haben. Die ersten namentlich bekannten Bewohner erscheinen in der Taxierung von Griffith im Jahre 1854. Hier sind die Namen Daniel Hanly, Michael Hanly und John O’Hara verzeichnet. Sie haben die sieben Inseln bewirtschaftet und ihr Landlord ist Mr. Phipps gewesen.


Wer waren diese ersten Siedler?

Die Siedler mit den Namen wie Hanly und O’Hara sind zweifellos vom Festland her auf die Inseln umgezogen. Die Hanlys könnten einige von jenen sein, denen, während der Cromwellianischen Besiedelung, ihre Besitztümer im Territorium von Cinel Dofa entzogen worden sind. Cinel Dofa befindet sich flussaufwärts in der Gegend von Slieve Bawn in einer kurzen Entfernung zu den Black Islands. Es wird gesagt, dass die beiden Hanly Familien nicht verwandt gewesen sind.


Der Bischofstab von Saint Berach

Die Hanlys von den Black Island waren die „hereditary custodians“ (Erbverwalter) des „Gearr Beraigh“ beziehungsweise von dem „Short Crozier of St. Berach“ (kurzen Bischofstab vom Heiligen Berach). St. Berach (beziehungsweise Barry), von dem der Ort Tarmonbarry seinen Namen erhalten hat, war ein Heiliger im sechsten Jahrhundert. John O’Donovan verweist in „Ordnance Survey Letters for County Roscommon” oft auf den Hanly Clan und den Bischofstab. Dieser ist möglicherweise in der Mitte des 19. Jahrhunderts an „the Royal Irish Academy“ (die Königlich Irische Akademie) durch Patrick Hanly, einem Juristen in Athlone, überreicht worden. Heute ist er ein Teil der Ausstellung in der Schatzkammer des „National Museum of Dublin“. Von dem Bischofstab wird gesagt, dass er über bestimmte Kräfte verfügt, da St. Barry seinen Bischofstab benutzt hat, um eine „ollphiast“ beziehungsweise „serpent“ (Schlange) zu töten. Laut einem von O’Donovans Informanten, ist er von den Hanlys benutzt worden, um „to kill the worm and the fairies and to cure the blast“ (um das Gewürm und die Elfen zu töten und die Feuersbrunst zu löschen).


Der Heilige Berach

Kurz nachdem Berach getauft worden ist, ist er unter die Obhut seines Onkels St. Fraoch gekommen, der folgendes gesagt hat:

„Lasst mich diesen Kleinen erziehen, Gott wird für seinen Lebensunterhalt sorgen.“

Es wird gesagt, dass der junge Berach sich von dem Honig ernährt hat, der aus Fraoch’s Ohrläppchen gekommen ist. Zu gegebener Zeit hat St. Berach seine eigene Abtei in Tarmonbarry gegründet.

Auch Nachfolgendes wird über St. Berach berichtet:

„Als ein junger Wandermönch tritt St. Berach an einem heißen Sommertag in die Halle von Bregha, des Königs von Tara, ein. Das Gebäude ist mit 50 Fässern Bier gesäumt, die für einen Abend der Prasserei bereitgehalten werden. Der „Steward“ (Verwalter) des Königs verweigert allerdings Berach einen Tropfen, der sicherlich seinen Durst gelöscht hätte und schickt ihn gleich weiter seines Weges. Gleich darauf kehrt der König von der Jagd zurück und er verlangt nach einem Schluck Ale. Als sie das Ale zapfen wollen, stellen sie fest, dass alle Fässer leer sind. Als der Steward seinem König von dem Besucher, den er weggeschickt hat, erzählt, schickt daraufhin der König seine Bediensteten aus, um den jungen Mönch zu besänftigen. Als die Bediensteten Berach finden, bringen sie ihn nach Tara zurück, wo der König sich vor ihm niederwirft. Der Heilige macht mit seiner Glocke und seinem Stab das Zeichen des Kreuzes über die Fässer und während man die Deckel öffnet, stellt man fest, dass die Fässer mit erstklassigem Bier gefüllt sind. Der König und der junge Mönch sind danach gute Freunde geworden und jedes Jahr hat Bregha dem Mönch neue Kleidung zukommen lassen.“

Anhand der Abstammungslinie des Heiligen, behauptet Bischof MacNamee, dass Berach einer von den Ui Briuin gewesen ist, allerdings stammt er von Seiten seiner Mutter von einem Zweig der Conmaicne ab, wie auch immer, im Allgemeinen wird angenommen, dass Berach tatsächlich ein O’Hanly gewesen ist.

„Nachdem er die Grundlagen der Bildung und der Heiligkeit von seinem geweihten Onkel in sich aufgenommen hat, ist er ein Schüler von St. Daigh von Inis-cain-Degha (beziehungsweise Iniskeen) in der Grafschaft Monaghan geworden. Später hat er unter St. Kevin in Glendalough studierte, bevor er zurückgekehrt ist, um ein Kloster in Kilbarry zu gründen.“

Von der Volkszählung weiß man, dass es auf den Inseln seit 1841 drei ständige Häuser gegeben hat. In 1841 haben auf den Inseln 22 Menschen gewohnt, aber schon dreißig Jahre später ist diese Zahl auf zehn gesunken, möglicherweise weist das darauf hin, dass beinahe die Hälfte der Bewohner ausgewandert ist. Man weiß, dass sich bestimmte Familienmitglieder in Providence, Rhode Island, niedergelassen haben. Bis 1901 ist die Bewohnerzahl wieder auf über zwanzig angestiegen.

Heutzutage sind die Inseln unbewohnt. Die letzten beiden Einwohner der Black Islands sind Paddy Hanly und die spätere Nancy (Babs) Conroy gewesen. Paddy Hanly ist ein direkter Nachfahre von Daniel Hanly, der 1854 auf der Insel gewohnt hat, gewesen und Nancy (Babs) Conroy stammt von Michael Hanly ab, dem zweiten Hanly auf der Insel zu Zeiten der Taxierung von Griffith. Beide, sowohl Paddy Hanly als auch Nancy (Babs) Conroy, haben die Insel in den 1980er Jahren verlassen, um dann auf den Festland in Lecarrow, in der Grafschaft Roscommon gelegen, zu wohnen. Die Familie der O’Hara ist schon viele Jahre früher auf der Insel ausgestorben.


Das Inselleben

Der Autor Richard Hayward hat die Black Islands vor über sechzig Jahren besucht, als er Nachforschungen für sein Buch „Where the River Shannon flows“ angestellt hat. Er ist sehr von der großen der Gastfreundlichkeit der Familien angetan gewesen. Folgendes hat er erfahren:

„Die Post erreicht zweimal die Woche von Newtowncashel aus die Inseln; die Kinder der Familien auf den Inseln werden in einer „National School“ in Tipper, auf dem Festland, unterrichtet; die Inselbewohner sind Berufsfischer und Farmer, die ihren Lebensunterhalt mit dem Grasen von ein paar Rindern, mit dem Fischen von Aalen mittels einer langen Leine und von Forellen mittels eines Netzes verdienen.“

Die Inselbewohner sind alle sehr erfindungsreich gewesen, denn sie sind schon unabhängige ökologische Landwirte gewesen, lange bevor diese Art zu leben beliebt geworden ist. Mrs. Hanly, die Hayward ein Essen serviert hat, welches „für einen König gepasst hätte“, hat ihn auf ein Cottage am östlichen Ende der „Straße“ hingewiesen, welches einmal ein „wee pub“ (ein winziger Pub) gewesen ist. Hayward ist über den Bedarf eines Pubs auf solch einer kleinen Insel erstaunt gewesen, aber die Inselbewohner sind wohl aufgrund der Launen des Sees und der rauen Winter des 19. Jahrhunderts kein Risiko eingegangen. Dieser Pub beziehungsweise „Shebeen“ („illegaler“ Ausschank) hat schon seit Menschengedenken nicht mehr existiert, aber Mrs. Hanly hat ihre Informationen über ihn und über die vielen anderen Überlieferungen offensichtlich von einer früheren Generation der Inselbewohner erhalten.

Die drei schmalen Einschnitte am Ufer von King’s Island erinnern an eine Zeit, als jede der Familien auf der Insel seinen eigenen Landungsplatz gehabt hat. Ein großer flacher Stein ist als Sitz in die Mauer eingearbeitet worden, dieser beschwört Bilder einer Matriarchin herauf, die auf diesem Stein im Sonnenlicht gesessen und dabei Reparaturarbeiten am Netz vorgenommen hat, während sie ein wachsames Auge auf die Kinder der Insel geworfen hat.


Verfrühte Forellen

Paddy Hanly hat auf die ausgedörrten Überreste eines Fischteiches hingewiesen. Diese Teiche sind sowohl von der Gemeinschaft als auch von einzelnen Familien benutzt worden, um Forellen oder andere Fische, die während der Saison gefangen worden sind, zu halten. Dieses hat den Inselbewohnern ermöglicht, ein große Menge an Fisch am Saisonbeginn zum Markt zu bringen.

Es gibt einige Berichte darüber, dass von einzelnen Personen der Versuch unternommen worden ist, den Fisch außerhalb der Saison zu verkaufen. Einer dieser Berichte ist am 24. Dezember 1859 in der Zeitung „The Westmeath Herald“ erschienen und der Artikel hat sich mit der Angelegenheit befasst, welche sich am 20. Dezember vor „ the Brawney Petty Session“ (der Brawney Bagatellenversammlung) ereignet hat. Der Magistrat, der den Vorsitz geführt hat, ist L. Dundas gewesen. Die anderen anwesenden Magistrate sind Hon. C. Handcock, Mr. J. Ross R.M. und W. Potts gewesen. Mary Hanly von den Black Islands ist auf Veranlassung von John Dalton vorgeladen worden, weil sie neunzehn Forellen am 24sten des letzten Monats, also außerhalb der Saison, in ihren Besitz befunden haben. Margaret Jemmings, eine Fischkrämerin, in deren Besitz die Forellen von der Wasserpolizei gefunden worden sind, ist die Hauptzeugin der Anklage. Sie hat den Eindruck einer etwas distanzierten Zeugin vermittelt, die offensichtlich eher Angst gehabt hat, für ihren Anteil in dieser Straftat ebenfalls ins Gefängnis zu gehen, als das redliche Begehren, das Recht aufrechtzuerhalten. Sie hat ausgesagt, dass die Angeklagte die Forellen in einen Korb zu Mary Duffy’s Haus gebracht hat, wo sie dann für 4/6d den Besitzer gewechselt haben.

Mr. Potts merkt an:

„Die Wasserpolizei soll alle Parteien vor Gericht laden.“

Der Anwalt des Antragstellers stellt fest:

„Ich werde nicht die „vollständige Geldstrafe, die auferlegt werden kann“ beantragen, stattdessen werde ich die Geldstrafe fordern, als hätte Mary nur zwei Forellen außerhalb der Saison verkauft.“

Das Ergebnis ist, dass die Angeklagte für schuldig befunden worden ist. Die Strafe ist entweder eine Geldstrafe von ₤1 mit 8/6d (8/6 alte Pennies) Unkosten oder ein Monat Gefängnisstrafe. Die Angeklagte hat die Alternative vorgezogen und sie hat gehofft, dass „Ihre „Erwürdigen“ ihr erlauben werden, Weihnachten mit ihren Kindern zu verbringen.“

Es wird gesagt, dass man ihr dieses Privileg gewährt hat und so hat Mary den Monat Januar im Gefängnis verbracht.

Im Februar 1898 sind Forellen im Wert von ₤200 von den Bevollmächtigen der „Billingsgate Fish Dealers Association“ (Billingsgate Fisch-Händler- Genossenschaft) beschlagnahmt worden, da sie außerhalb der Saison gefangen worden sind. Bei der Untersuchung in Athlone haben eine Anzahl von Fischern der Black Islands eidesstattliche Versicherungen abgegeben, die besagt haben, dass der Fisch im vorhergehenden Jahr während der Saison gefangen worden ist und dann in Fischteichen gehalten worden ist, aus denen sie am Saisonbeginn, am 6. Februar um 06:00 Uhr, geholt worden sind. Die Forellen sind vernichtet worden, aber es scheint, dass keine weiteren Aktionen unternommen worden sind. Die Inselbewohner haben sich weiter mit der Landwirtschaft und dem Fischen mühsam durchgeschlagen, bis die Fischrechte des Shannons vom Electricity Supply Board (ESB) erworben worden sind. Auf diese Weise ist dem lange bestehenden Beruf der Lough Ree Fischer ein jähes Ende gesetzt worden.


John Keegan Casey „Leo“

Der große Dichter der Fenian Bewegung und Patriot John Keegan Casey (1846-1870) hat an der Cleraune National School in der Grafschaft Longford unterrichtet. Diese Schule ist später von der Tipper National School ersetzt worden. „Leo“ hat seine Lehrerkarriere im Alter von nur fünfzehn Jahren an der Schule seines Vaters in Gurteen gestartet. Er ist mit nur vierundzwanzig Jahren gestorben, vorher hat er in seinem kurzen Leben noch eine große Anzahl von Gedichten und Balladen, einschließlich „The Rising of the moon“ anfertigen können. Ein geborener Romantiker; man sagt von ihm, dass „Leo“ Liebesgedichte an mehrere junge Damen geschrieben hat. Er hat sich möglicherweise auch in Mary Hanly von den Black Islands verliebt. Ihr tragischer Tod, sie ist während einer Bootsfahrt auf dem Lough Ree ertrunken, hat in ihn das wundervolle Lied „A Boating on Lough Ree“ heraufbeschworen, welches in den letzten Jahren von dem bekannten Balladensänger Tim Dennehy wieder belebt und aufgenommen worden ist.



Siehe auch John Keegan Casey




Siehe auch Die Fenian Bewegung



A Boating on Lough Ree Eine Bootsfahrt auf dem Lough Ree
Here I am now sad and lonely all in the distant west. Hier bin ich nun traurig und einsam in dem fernen Westen.
The happy scenes of bygone days at night disturb my rest. Die glücklichen Szenen vergangener Tage stören in der Nacht meine Ruhe.
For in this faithful heart of mine forgotten it never can be, Denn in meinem treuen Herzen können sie nie vergessen werden,
Those days I spent with my Mary Bán a-boating on Lough Ree. Diese Tage, die ich verbrachte mit meiner Mary Bán auf einer Bootsfahrt auf dem Lough Ree.
Oh she was young and so beautiful, she was gentle as a fawn. Oh, sie war jung und so schön, sie war sanft wie ein Rehkitz.
Her eyes they shone like diamonds bright or the stars at early dawn. Ihre Augen, sie schienen wie glänzende Diamanten oder wie Sterne in der frühen Dämmerung.
Her smiles she had for everyone but her kisses were all for me, Ihr Lächeln galt allen, aber ihre Küsse waren alle nur für mich,
And entranced I gazed on my Mary Bán a-boating on Lough Ree. Und bezaubert blickte ich auf meine Mary Bán auf einer Bootsfahrt auf dem Lough Ree.
And she pledged herself to be my bride, how happy then was I. Und sie versprach meine Braut zu werden, wie glücklich war ich da.
How dulcet were the joys of love how quickly they flew by. Wie flüchtig waren die Freuden der Liebe, wie schnell waren sie verflogen.
But Heaven's own light shone in her eyes she was too good for me Aber das Licht des Himmels schien in ihren Augen, sie war zu gut für mich
And an angel claimed her for his own and he took her from Lough Ree. Und ein Engel beanspruchte sie für sich selbst und er nahm sie vom Lough Ree.
I have crossed through many's the thorny path my hair's a silvery hue. Ich habe viele dornige Pfade durchschritten, mein Haar hat einen silbrigen Farbton.
Yet her thrilling voice speaks to my heart in tones I can't subdue. Doch ihre ergreifende Stimme spricht in nicht zu dämpfenden Tönen zu meinem Herzen.
Her comely form still haunts my mind her pleasing face I see, Ihre anmutige Gestalt verfolgt meine Seele noch immer, ihr ansprechendes Gesicht sehe ich,
It's the blushing face of Mary Bán a-boating on Lough Ree. es ist das errötende Gesicht von Mary Bán auf einer Bootsfahrt auf dem Lough Ree.
And it leaves me sad and so lonely now in this far distant west. Und es lässt mich traurig und so einsam nun in diesem weit entfernten Westen.
The happy scenes of bygone days at night disturb my rest; Die glücklichen Szenen vergangener Tage stören in der Nacht meine Ruhe;
For in this faithful heart of mine forgotten it never can be Denn in meinem treuen Herzen können sie nie vergessen werden,
The days I spent with my Mary Bán a- boating on Lough. Die Tage, die ich verbrachte mit meiner Mary Bán auf einer Bootsfahrt auf dem Lough Ree.


Große Bootsmänner und Frauen

L.T.C. Rolt hat ausgeführt, dass die Hanlys und die O’Haras „seit Generationen vom Netzfang der Forellen und dem Leinenfang der Aale gelebt haben. Bei verschiedenen Gelegenheiten während wir an unserem Liegeplatz in Athlone gelegen haben, konnten wir sie beobachten, wie sie rudernd den Fluss hinunter gekommen sind, um ihre Aalbehälter anzulanden, damit diese dann von der Eisenbahn weiter transportiert werden konnten. Wie man es auch erwarten würde, sie sind perfekte Fährmänner gewesen, sowohl die Männer als auch die Frauen sind fast unanfechtbar bei den Bootsvergnügungsveranstaltungen bei der Athlone Regatta gewesen.“ Das althergebrachte Schiff dieser Inselbewohner ist das „open lake boat with spirit sails“ (offene Seeboot mit einzuholenden Segeln) gewesen. Während die Inselbewohner zu der Gemeinde Cashel gehört haben, haben sie doch auch eine starke Neigung zur Stadt Athlone gehabt. Sie haben regelmäßig ihren Fang nach Athlone gebracht, so wie es ja auch schon L.T.C. Rolt beschrieben hat. Sobald sie ihre Geschäfte erledigt haben, haben sie sich üblicherweise Finnerty’s Bar oder dem Lebensmittelgeschäft am „Market Square“ zugewendet, wo sie dann ihre Vorräte aufgestockt haben beziehungsweise regelmäßig geblieben sind, um „ihre Stimmbänder zu befeuchten“. Wann auch immer die Männer betrunken gewesen sind, ist es die Aufgabe der Frauen gewesen, sie zurück zu den Inseln zu rudern.


Die Black Islands heute

Die heutigen Black Islands werden immer noch von Paddy Hanly bewirtschaftet. Die zwei Bauernhöfe der Hanlys sind bis heute bestehen geblieben, während der von den O’Haras heute eine dachlose Ruine ist. Heute hört man hier weder die Fröhlichkeit der Kinder noch die weise Konversation der Erwachsenen. Das Leben auf solch einer abgeschiedenen Insel hält mehr Nachteile als Vorteile für die heutige Generation bereit und Schritt für Schritt nimmt die Natur die Inseln wieder in ihren Besitz. Wie auch immer, die Geschichte der Black Islands ist eine wichtige Geschichte über die Menschen, die sich durchgeschlagen haben, um Leben zu können, über Menschen, die enteignet worden sind und ein Stück unberührtes Land gefunden haben, um ein neues Leben zu beginnen. Es ist eine Geschichte über Mut und Tragik und über das Beste des Zusammenlebens. Ohne Zweifel wird ein großer Teil dieser Geschichte unerzählt bleiben, aber selbst mit dem Wenigen, das wir wissen, können wir auf diese Inselbewohner schauen und sagen, dass wir ihresgleichen vergebens suchen würden.


Volkszählung von 1901

Name Verwandtschaft Alter
Anne Hanly Familienvorstand 45
Mary Hanly Tochter 20
Pat Hanly Sohn 18
Daniel Hanly Sohn 15
James Hanly Sohn 12
Bernard Hanly Sohn 8
William Hanly Sohn 3
Thomas Hanly Familienvorstand 40
Bridgit Hanly Ehefrau 35
John Hanly Sohn 19
Anne Hanly Tochter 16
Thomas Hanly Sohn 14
Eliza Hanly Tochter 12
William Hanly Sohn 10
Kate Hanly Tochter 5
James Hanly Sohn 1
Patrick O’Hara Familienvorstand 43
Anne O’Hara Ehefrau 50
Mary O’Hara Tochter 21
Maggie O’Hara Tochter 18
John O’Hara Sohn 16
Michael O’Hara Sohn 14
Patrick O’Hara Sohn 10
Anne Hagery Nichte 3





Zitat aus: Lough Ree & Its Island; Sean Cahill, Gearoid O’Brien und Jimmy Casey; Three Counties Press Athlone; 2006; frei aus dem Englischen übersetzt von Inga