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George De Lacy Evans

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Sir George De Lacy Evans G.C.B. (* 1787 in Moig, Irland; † 9. Januar 1870 in London) war ein britischer General und Politiker.

Leben
Evans begann seine militärische Laufbahn 1806 im Dienst der Englischen Ostindienkompanie, wo er die Eroberung von Mauritius und den Kampf gegen die Pindehris mitmachte. 1812 trat er als Leutnant in ein Regiment von Dragonern ein und kämpfte in Spanien unter Wellington. Als Offizier im Generalstab zeichnete er sich während der Kämpfe in Nordamerika 1813 bis 1814 aus und nahm dann 1815 an der Schlacht bei Waterloo teil. Anschließend beförderte man ihn zum Oberleutnant.

1818 wandte sich Evans der Politik zu, nachdem man ihn vom Militärdienst befreit hatte. Er wandte sich den Radikalen zu und wurde 1831 und 1833 ins Parlament gewählt.

1835 übernahm Evans im Rang eines Generalmajors im spanischen Heer den Oberbefehl über die gegen Don Carlos in England geworbene Legion.

Er siegte bei San Sebastián, vor Passages, auf den Höhen von Amezagaña, wurde allerdings bei Oriamendi geschlagen. Er beschloss den Feldzug im Juni 1837 mit der Erstürmung der Stadt Irun.

Er kehrte nach England zurück und wurde abermals zum Abgeordneten gewählt und schließlich zum britischen Obersten ernannt. 1846 stimmte er für die Abschaffung der allgemeinen Kornzölle, wurde 1847 wieder als Vertreter Westminsters ins Parlament gewählt und arbeitete seitdem für die Ziele der liberalen Partei. Im Juni 1854 wurde Evans zum Generalleutnant befördert und befehligte dann im Krimkrieg die 2. Division. Er kämpfte an der Alma und Balaklawa, musste jedoch zu Beginn des Jahres 1855 wegen Krankheit nach England zurückkehren.

1865 zog sich Sir George De Lacy Evans vom öffentlichen Leben zurück und starb am 9. Januar 1870 in London.

Zitat aus: http://de.wikipedia.org/wiki/George_De_Lacy_Evans